Inequalities and the City: Die bevorstehende ISA-Konferenz in Wien
Heute ist der 6.07.2026 und in Wien brodelt es vor spannenden Themen. Die Stadt bereitet sich auf die bevorstehende Konferenz für Stadt- und Regionalforschung der Internationalen Soziologischen Gesellschaft (ISA) vor, die vom 20. bis 22. Juli 2026 an der renommierten Universität Wien stattfinden wird. Unter dem Motto „Inequalities and the City. Old Issues, New Challenges“ versammeln sich über 1.200 Forschende und Praktikerinnen, um brennende städtische Fragen zu erörtern. Ungleichheiten, Klimawandel, soziale Segregation – das sind nur einige der Themen, die hier auf die Tagesordnung stehen.
Die Universität Wien, die auf über 650 Jahre Erfahrung in Bildung, Forschung und Innovation zurückblickt und zu den Top 100 Universitäten weltweit zählt, wird zum Schauplatz dieser bedeutenden Konferenz. Professor Yuri Kazepov, ein angesehener Experte für Stadtsoziologie, leitet das lokale Organisationskomitee. Die Konferenz ist nicht nur ein akademisches Treffen, sondern auch eine Plattform für den Austausch von Ideen und Lösungen für städtische Probleme, die uns alle betreffen. Internationale Expertinnen werden Inputs geben und stehen während der Konferenz für Interviews zur Verfügung. Wer Interesse hat, kann sich direkt an henning.jostes(at)univie.ac.at wenden.
Einblicke in die Themenvielfalt
Die Diskussionspunkte sind so vielfältig wie die Städte selbst. Es geht um lokale und globale Herausforderungen wie Umweltverschmutzung, Wohnungsmangel und die ungleiche Verteilung politischer Macht. Auch militärische Konflikte finden ihren Platz im Programm. Die Konferenz bringt verschiedene Disziplinen zusammen – Soziologie, Humangeographie, Architektur und Sozialanthropologie – und beleuchtet sowohl alte als auch neue Entwicklungen in der Stadtforschung. Renommierte Stadtforscherinnen und Soziologinnen, darunter Vanesa Castán Broto von der University of Sheffield, Mario L. Small von der Columbia University und Javier Auyero von der University of Texas at Austin, werden als Keynote-Sprecher auftreten und ihre Sichtweisen zu Themen wie Klimaschutz, soziale Ungleichheiten und ethnographische Forschung teilen.
Parallel dazu fand am 25. April 2023 ein Workshop im BBSR zur sozialräumlichen Differenzierung in deutschen Städten statt. Wissenschaftler und Vertreter aus Kommunen diskutierten aktuelle Befunde und Entwicklungen, Methoden zur Messung von Segregation und kommunales Sozialraummonitoring. Hier wurde deutlich, dass die Nutzung kleinräumiger kommunalstatistischer Daten der Innerstädtischen Raumbeobachtung (IRB) immer wichtiger wird. Die Ergebnisse zeigen stabile Trends in der sozialräumlichen Differenzierung sowie dynamische Entwicklungen, die regelmäßige Analysen erfordern. Eine Kontaktperson, Cornelia Müller, steht für weitere Informationen zur Verfügung.
Der Weg zur Lösung
Die Themen, die hier behandelt werden, sind nicht nur theoretische Konzepte, sondern realitätsnahe Herausforderungen, denen sich viele Städte gegenübersahen. Die städtebauliche Forschung hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt, und die Konferenz in Wien wird ein wichtiger Schritt sein, um neue Perspektiven zu gewinnen und innovative Lösungen zu finden. Es wird spannend zu beobachten, welche neuen Ansätze und Erkenntnisse aus der Konferenz hervorgehen werden.
Wer mehr über Stadtsoziologie erfahren möchte, findet auf dieser Webseite weitere Informationen. Es bleibt abzuwarten, wie die gesammelten Erkenntnisse aus Wien und den Workshops in Deutschland in die Praxis umgesetzt werden können – die Herausforderungen sind groß, aber die Zusammenarbeit der Wissenschaftlerinnen und Praktikerinnen gibt Anlass zur Hoffnung. Es ist an der Zeit, dass wir uns diesen Themen stellen und gemeinsam Lösungen finden.
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