In Wien geht es rund! Das TU.Tenure-Programm hat Ende Juni 2026 einen erfolgreichen Turnus abgeschlossen und blickt nun voller Vorfreude auf die nächste Runde. Dieses 9-monatige Programm unterstützt junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die auf dem Weg zur Professur sind. Die Anforderungen sind hoch: Der Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe, das Erfüllen von Qualifizierungskriterien wie Publikationen und Drittmitteln, sowie die Anpassung an neue Städte oder Länder stehen auf der Tagesordnung. Das klingt nach einer echten Herausforderung, oder?

Helga Gartner, die Projektleiterin, hebt hervor, wie wichtig der Austausch mit Peers aus anderen Instituten ist. Netzwerke sind Gold wert, besonders in der Wissenschaft, wo Kooperation oft der Schlüssel zum Erfolg ist. Und das ist auch ein zentrales Ziel der TU Wien: die systematische Qualifizierung ihrer Nachwuchswissenschaftler. „Klar definierte Ziele und Führungsverantwortung sind entscheidend“, sagt Peter Ertl, Vizerektor für Forschung. Das Programm bietet den Teilnehmenden nicht nur individuelle Unterstützung, sondern auch maßgeschneiderte Tools, um die Herausforderungen des Wissenschaftsalltags zu meistern.

Ein Blick über die Grenzen

Was in Österreich großartig funktioniert, hat auch in Deutschland seine Entsprechung. Das Tenure-Track-Programm, das dort zwischen 2017 und 2032 mit bis zu 1 Milliarde Euro gefördert wird, zielt darauf ab, junge Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase zu unterstützen. Nach einer maximal sechsjährigen Bewährungsphase haben sie die Möglichkeit, in eine Lebenszeitprofessur zu wechseln. Das ist doch eine spannende Aussicht für alle, die sich in der akademischen Welt etablieren möchten!

Die Statistiken sprechen für sich: Bis Ende Mai 2023 wurden bereits 971 Tenure-Track-Professuren eingerichtet, und das mit einem Frauenanteil von beeindruckenden 49,1 %. Das zeigt, dass die Initiativen zur Chancengleichheit langsam aber sicher Früchte tragen. Auch hier ist der Übergang zur Professur klar strukturiert und transparent, was den Karriereweg planbarer macht. Ein echter Lichtblick für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, in der Wissenschaft Fuß zu fassen.

Ein Netzwerk für die Zukunft

Das Tenure-Track-Netzwerk, das 2020 in Berlin ins Leben gerufen wurde, verfolgt ebenfalls das Ziel, akademische Karrierewege aktiv zu gestalten. Rund 100 engagierte Mitglieder aus verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen arbeiten hier Hand in Hand, um Good-Practice-Beispiele zu diskutieren und neue Konzepte zu entwickeln. Workshops und Podiumsdiskussionen bieten Raum für Austausch und neue Ideen – ein wahres Schlaraffenland für Wissbegierige!

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Die kulturellen und strukturellen Transformationsprozesse, die in den letzten Jahren angestoßen wurden, zeigen bereits Wirkung. Es ist ein aufregender Zeitpunkt für die Wissenschaft, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich, wo Programme wie TU.Tenure eine wichtige Rolle spielen. Die nächste Kohorte wird bis zum 15. September 2026 ausgeschrieben. Wer also seine akademische Laufbahn mit Unterstützung vorantreiben möchte, sollte diese Chance nutzen!

Für Fragen zu TU.Tenure steht Helga Gartner gerne zur Verfügung. Man kann sie unter der E-Mail-Adresse Helga.gartner@tuwien.ac.at oder telefonisch unter +43 664 60588 6154 erreichen. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die nächsten Schritte in der akademischen Landschaft entwickeln werden!

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