Heute ist der 16.07.2026 und in Wien gibt es einen ganz besonderen Lichtblick: Die atemberaubende Lichtskulptur „Unendlichkeit des Lichtes“ von Billi Thanner erhellt die Stadt seit Dezember 2025 und wird bis Ende Mai 2027 verlängert. Die Enthüllung dieser Installation hat nicht nur die nächtlichen Straßen verschönert, sondern auch viele Herzen berührt. Thanner, die 1972 in Wien geboren wurde, ist Teil einer aufregenden Generation von zeitgenössischen Künstlerinnen, die mit Aktionismus und Interaktionismus experimentieren.

Das Unendlichkeitszeichen, das ab der Dämmerung in einem warmen Glanz erstrahlt, besteht aus 4.900 Lichtpunkten. Diese leuchten hauptsächlich in gelblichen oder weißen Tönen, können aber auch in verschiedenen Farben eingestellt werden, was ein zusätzliches visuelles Spektakel bietet. Viele Menschen haben seit der Illuminierung positive Rückmeldungen gegeben und berichten von Empfindungen wie Hoffnung, Ruhe und Zuversicht, die die Skulptur in ihnen weckt.

Herausforderungen und Prozesse

Der Weg zur Realisierung war alles andere als einfach. Thanner selbst äußerte, dass der Entstehungsprozess zwei Jahre in Anspruch nahm. Technische Planungen, statische Berechnungen und die Sicherstellung der Wettertauglichkeit waren nur einige der zahlreichen Herausforderungen, die es zu meistern galt. Besonders knifflig war die Aufgabe, die Skulptur bei Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h sicher zu verankern. Es ist beeindruckend, wie viel Arbeit und Detailverliebtheit in diesem Kunstwerk steckt!

Die Finanzierung für das Projekt kam ausschließlich aus privaten Mitteln, was bedeutet, dass Thanner auf öffentliche oder kirchliche Förderungen sowie auf ein eigenes Honorar verzichtet hat. Diese Entscheidung zeigt nicht nur ihre Hingabe zur Kunst, sondern auch, wie wichtig ihr das Projekt und die Botschaft dahinter sind. Sie beschreibt die Skulptur als eine Möglichkeit, Menschen an Hoffnung, Freude und Verbundenheit zu erinnern – gerade in Zeiten, in denen wir das vielleicht am meisten brauchen.

Ein Blick auf die Künstlerin

Billi Thanner ist nicht nur für „Unendlichkeit des Lichtes“ bekannt. Sie hat auch die Installation „Himmelsleiter“ am Stephansdom kreiert, die in mehreren Städten Europas zu sehen war. Ihre Arbeiten sind ein Beweis dafür, dass Kunst nicht nur visuell beeindruckend ist, sondern auch tiefergehende emotionale und soziale Botschaften transportiert. Thanner bewegt sich gekonnt zwischen Malerei, Skulptur, Rauminstallation und Performance – eine wahre Multitalent!

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Die Lichtinstallation auf der Votivkirche ist mehr als nur ein Kunstwerk; sie ist ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts. In einer Welt, die oft von Dunkelheit geprägt ist, bringt sie Licht und Wärme in das Leben der Menschen. Auch wenn die Monate bis zur endgültigen Abschaltung der Lichter noch vor uns liegen, können wir uns alle auf die kommenden Abende freuen, an denen die „Unendlichkeit des Lichtes“ wieder über Wien strahlen wird.

Wenn Sie mehr über dieses faszinierende Projekt erfahren möchten, finden Sie weitere Informationen auf ORF Wien.

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