Die Vorfreude in Wien ist greifbar, denn das Finale der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2026 steht vor der Tür! Am Sonntag, den 19. Juli, wird das mit Spannung erwartete Duell zwischen Spanien und Argentinien um 21 Uhr MESZ im TV übertragen. Ein großes Public Viewing, wie man es vielleicht aus den letzten Weltmeisterschaften kennt, wird es allerdings nicht geben. Die Gastronomie in Wien hat sich kreativ auf die Situation eingestellt und bietet in ihren Lokalen eine Vielzahl an Möglichkeiten, um das Spiel gemeinsam zu verfolgen. Wer also in der Stadt bleiben möchte, findet zahlreiche Orte, um den Nervenkitzel live mitzuerleben. Mehr Infos dazu gibt es auf der Website der Wirtschaftskammer Wien, die eine Übersicht aller Übertragungsorte zusammengestellt hat.

Über 100.000 Zugriffe auf diese Liste zeigen, wie groß das Interesse ist. Gastronomie-Fachgruppenobmann Thomas Peschta hat die Gastronomen gelobt, die ihre Lokale zu Fanzonen umgestaltet haben. Wer an diesem Abend einen Platz in einem der beliebten Lokale ergattern möchte, sollte unbedingt reservieren, denn die Plätze sind begrenzt. In Lokalen wie der Champions Sports Bar, dem Chelsea oder dem Shebeen wird das Spiel live übertragen. Diese Bars haben sich schon auf die Zeitverschiebung eingestellt, die für unkomfortable Anstoßzeiten bis ins Viertelfinale sorgte.

Ein Blick auf die Gastronomie und ihre Herausforderungen

Wie sich die Gastronomie auf die WM vorbereitet, ist wirklich beeindruckend. Die Wirte haben sich ins Zeug gelegt, um den Fans ein unvergessliches Erlebnis zu bieten. Während der WM wird es in Wien kein großes Public Viewing am Rathausplatz geben, aber das bedeutet nicht, dass die Fans auf ihre Fußball-Atmosphäre verzichten müssen. Tatsächlich gibt es eine Novelle der Gewerbeordnung, die Public Viewings über sechs Wochen erlaubt, wobei es jedoch noch einige Unklarheiten über die genauen Regelungen gibt. Thomas Peschta hat angemerkt, dass es dringend eindeutige Vorgaben braucht, um die Betreiber nicht in Unsicherheit zu lassen. Das könnte einige dazu verleiten, auf Public Viewings zu verzichten.

Das Frühstück in der Champions Sports Bar wird bei Anstoß um 6.00 Uhr eine willkommene Stärkung sein, während um 4.00 Uhr bereits Gulasch und Würstel serviert werden. Wer also früh aufstehen kann, wird hier bestens versorgt. In der Zwischenzeit haben viele Betriebe Anträge auf Verlängerung der Sperrstunde eingereicht, damit sie die Spiele auch in den späten Stunden übertragen können. Generell gelten Genehmigungen für Innenraumveranstaltungen als realistischer als für Open-Air-Formate.

Regelungen und Übertragungsdetails

Ein paar wichtige Punkte zu den Regelungen: Bei einer Bildschirmdiagonale unter 3 Metern sind keine gesonderten Lizenzen oder Gebühren erforderlich, solange kein Eintritt verlangt wird und keine erhöhten Preise während der Übertragung erhoben werden. Außerdem sollten keine besonderen Werbemaßnahmen im Zusammenhang mit der Übertragung stattfinden. Die Übertragungen müssen live erfolgen, und sollten sich an die Anstoßzeiten halten, um Beschwerden zu vermeiden.

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Die Gastronomie in Wien hat also viel zu bieten – auch wenn das große Spektakel auf dem Rathausplatz ausbleibt. Überall in der Stadt wird man auf Fans treffen, die gemeinsam mit Freunden anstoßen und die Spiele genießen. Und das Donauinselfest plant ebenfalls Übertragungen an zwei Abenden, auch wenn Österreich in diesen Spielen nicht vertreten ist. Kleinere Public Viewings sind in Planung, und konkrete Konzepte werden derzeit ausgearbeitet. Die Vorfreude auf das Finale ist also nicht nur ein persönliches Highlight, sondern auch ein kleiner Lichtblick für die Gastronomie in Wien, die in diesen herausfordernden Zeiten eine wichtige Rolle spielt.

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