Kinderuni Wien 2026: Neugier und Wissenschaft für die nächste Generation
Heute ist der 13.07.2026, und der Uni Campus im Alten AKH in Wien erwacht zu neuem Leben. Die Kinderuni hat ihre Pforten geöffnet, und das bereits zum 24. Mal. Über 4.000 Kinder sind angereist, um in die spannende Welt der Wissenschaft einzutauchen. Wenn man die Gesichter der kleinen Teilnehmerinnen sieht, merkt man sofort: Hier brennt die Neugier!
Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf dem Thema Mikrobiome. Diese winzigen Mikroben, die in der medizinischen und Umweltforschung eine große Rolle spielen, sind nicht nur für Wissenschaftlerinnen von Bedeutung, sondern auch für junge Menschen, die sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie die Welt um sich herum beeinflussen können. Rektor Sebastian Schütze hebt hervor, wie wichtig die Kinderuni für Kinder aus nicht Akademikerfamilien ist. Hier wird der Grundstein gelegt, um auch diese Kinder zu inspirieren und ihnen die Chancen der Wissenschaft näherzubringen.
Wissenschaftslehre mit Spaßfaktor
Ein aufregendes Programm wartet auf die kleinen Nachwuchsforscherinnen, die zwischen sieben und zwölf Jahren alt sind. Rund 370 Lehrveranstaltungen decken ein breites Spektrum ab: von Klimaforschung über Medizin bis hin zu Demokratie und Erinnerungskultur. Und das Beste? Die Kinder dürfen selbst Hand anlegen, Roboter bauen, programmieren und sich mit Algorithmen auseinandersetzen. Wer hätte gedacht, dass Wissenschaft so viel Spaß machen kann?
Die Eröffnungsvorlesung, die am 13. Juli von Michael Wagner von der Uni Wien und Angela Sessitsch vom AIT gehalten wurde, war sicherlich ein Highlight. Es wurde nicht nur informiert, sondern vor allem auch begeistert. Die Kinderuni bietet eine Plattform, auf der sich rund 600 Forschende an sechs Universitäten, einer Fachhochschule und zwei Forschungseinrichtungen bis zum 25. Juli engagieren. Die Veranstaltung endet feierlich mit einer traditionellen Sponsion im großen Festsaal der Universität Wien.
Mikrobiome im Fokus
Das Mikrobiom ist ein wichtiges Forschungsfeld in Österreich und zieht Wissenschaftlerinnen aus aller Welt an. Hier arbeiten internationale Teams unter der Leitung der Universität Wien und der Medizinischen Universität Graz daran, das Interesse an Mikrobiomen bei jungen Menschen zu wecken. Diese winzigen Lebensformen sind omnipräsent und haben einen entscheidenden Einfluss auf die Gesundheit des Planeten und umgekehrt. Die KinderuniWien bietet in diesem Jahr Lehrveranstaltungen zu diesem spannenden Thema an. Es werden sogar Workshops angeboten, bei denen Schülerinnen aktiv mit Wissenschaftlerinnen zusammenarbeiten und Videos zum Thema Mikrobiom erstellen.
Außerdem sind im Rahmen des Kinder- und Jugendbüros Formate zur Sichtbarmachung der Mikrobiome in Österreich in Planung. Ein Forschungspaket für Volksschulen wird entwickelt, das Erklärvideos, Interviews, interaktive Quizelemente und sogar ein Mikrobiom-Poster enthält. All das soll dazu beitragen, die Faszination für die Wissenschaft zu fördern und den Kindern die Bedeutung von Mikrobiomen näherzubringen.
Die Kinderuni ist mehr als nur eine Veranstaltung; sie ist eine Brücke zwischen Wissenschaft und jungen Menschen. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch eine Begeisterung für die Forschung geweckt, die hoffentlich lange anhält. Ein ganz besonderer Ort, an dem sich die Zukunft der Wissenschaft entfaltet.
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