Heute ist der 15.07.2026, und die Vorfreude auf die anstehenden Veränderungen im Geburtshaus von Franz Schubert in der Nußdorfer Straße 54, Wien-Alsergrund, könnte nicht größer sein! Dieses historische Gebäude, das als eines der wenigen erhaltenen Vorstadthäuser aus der Zeit des Komponisten gilt, wird derzeit umfassend saniert und modernisiert. Und das nicht ohne Grund: Der 200. Todestag von Schubert im Jahr 2028 steht vor der Tür, und die Stadt Wien, das Wien Museum sowie die Planer haben am Mittwoch die Umbaupläne und das Konzept für die neue Dauerausstellung präsentiert.

Schubert, geboren 1797 als neuntes Kind seiner Familie, verbrachte die ersten vier Jahre seines Lebens in diesem denkmalgeschützten Haus. Die neue Dauerausstellung wird im Obergeschoss auf etwa 210 Quadratmetern in sieben Räumen eingerichtet und wird sich mit Schuberts Leben, seinem Werk und dem Wien zwischen 1800 und 1830 beschäftigen. Es werden persönliche Gegenstände wie seine Brille und das Sterbekreuz, historische Dokumente, Möbel, Gemälde und sogar Hörstationen präsentiert. Besonders spannend wird ein Bereich der Ausstellung sein, der die Besucher dazu einlädt, Schuberts Kompositionen neu zu entdecken.

Ein Ort für alle

Ein wichtiges Merkmal des Umbaus ist die vollständige Barrierefreiheit des Hauses. Damit wird es für jeden zugänglich – mit einem Lift und neuen Sanitäranlagen. Im Erdgeschoss wird eine Kassa mit einem Shop, ein Musikatelier für Vermittlungsprogramme und ein Konzertsaal mit 70 Sitzplätzen entstehen. Es ist wirklich beeindruckend, wie viel Wert auf die Zugänglichkeit gelegt wird, oder? Und die Umgestaltung des Gartens wird ihn zudem öffentlich zugänglich machen, was sicherlich ein schöner Ort für die Besucher sein wird.

Ein weiterer spannender Aspekt ist der Rückbau der Umbauten aus den 1960er-Jahren. Man fragt sich, wie das historische Gebäude wohl wieder zum Vorschein kommen wird. Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler hat die Bedeutung dieses Projekts für die Bewahrung von Schuberts Erbe betont. Die Finanzierung erfolgt überwiegend durch das Wien Museum, und die Stadt Wien beteiligt sich an einzelnen Gewerken. Allerdings gab es noch keine Auskunft über die Kosten, da die Ausschreibung noch läuft.

Schließung und Wiedereröffnung

Das Geburtshaus ist seit März 2023 aufgrund vorgezogener Arbeiten geschlossen, und die eigentliche Sanierung wird im Januar 2027 beginnen. Die Wiedereröffnung ist für Anfang 2028 geplant. In Anbetracht der Schließungen und eingeschränkten Öffnungszeiten anderer Standorte des Wien Museums, wie Schuberts Sterbewohnung und das Haydnhaus, ist diese Renovierung besonders wichtig. Sie verspricht nicht nur, ein neues Zuhause für Schuberts Erbe zu schaffen, sondern auch einen Ort, an dem Musikliebhaber und Kulturinteressierte zusammenkommen können.

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Es bleibt spannend! Die Vorbereitungen für die Ausstellung und die Umbauten laufen auf Hochtouren. Hoffentlich können wir bald das Ergebnis dieser aufregenden Transformation bewundern und uns in die Welt eines der größten Komponisten der Geschichte entführen lassen.

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