Zeitreise durch die Alte WU: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Fokus
Wien-Alsergrund – Mit einem spannenden eventuellen Rückblick auf die Vergangenheit und einem Ausblick in die ungewisse Zukunft fand kürzlich die performative Veranstaltung „Zeitreise“ des Kollektivs Raumstation statt. Diese besondere Erkundungstour durch die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Geländes der alten Wirtschaftsuniversität (Alte WU) in Wien bot den Teilnehmern die Möglichkeit, den Ort mit allen Sinnen zu erleben und sich aktiv mit seiner Historie auseinanderzusetzen. Die Alte WU, die schon seit geraumer Zeit im Fokus städtebaulicher Überlegungen steht, wird momentan von einer Schadstoffsanierung durchzogen, während ein städtebaulicher Wettbewerb läuft, dessen Ergebnisse noch ungewiss sind.
Verwandelt in ein Raum-Zeit-Portal, bot die Alte WU den Besuchern die Chance, historische Spuren zu entdecken und sich mit der aktuellen Situation sowie möglichen Zukunftsszenarien auseinanderzusetzen. Es ging nicht nur um die Erkundung von Gebäuden und Pflanzen, sondern auch um die Klänge der Baustelle, die den Ort lebendig erscheinen ließen. Die zentrale Frage, die die Teilnehmer beschäftigte, war: Wie könnte das Areal künftig genutzt werden?
Ein Blick auf die Zukunft
Die Diskussionen kreisten um verschiedene Nutzungsmöglichkeiten, darunter die Idee eines Bildungscampus oder auch vielfältigere Formen der Nutzung. Ein Aspekt, der für Aufsehen sorgte, war die mögliche Kostenersparnis von bis zu 700 Millionen Euro durch die Sanierung der Alten WU. Diese Zahl machte deutlich, wie wichtig eine durchdachte Planung für die Zukunft des Geländes ist.
Und das ist noch nicht alles! Am 3. Mai 2026 wird eine weitere Veranstaltung mit dem Titel „all buildings are beautiful – mit der Raumstation um die alte WU“ stattfinden. Dies verspricht, ein ebenso spannendes Erlebnis zu werden, das sich um die Erkundung des Areals dreht. Der Startpunkt ist die BIM-Station Augasse, während das Ziel das neue Kulturzentrum 4lthangrund in der Nordbergstraße ist. Hier wird erneut die persönliche Auseinandersetzung der Zwischennutzer*innen und des künstlerischen Kollektivs in den Vordergrund gestellt. Ein Fotograf, Andreas Lindinger, wird die Veranstaltung visuell festhalten – ein weiterer Beweis dafür, wie kreativ und einladend die Auseinandersetzung mit diesem wichtigen Teil der Stadt ist.
Stadtentwicklung im digitalen Zeitalter
Ein weiterer interessanter Aspekt ist die Online-Plattform „Wienbibliothek digital“, die Publikationen zur Stadtentwicklung bereitstellt. Diese sind kostenlos im PDF-Format verfügbar und decken eine Vielzahl von Themen ab, von Raumentwicklung über Architektur bis hin zu Stadtgeschichte. Wer sich für die gediegene Planung und Entwicklung unserer Stadt interessiert, kann hier auf eine Fülle von Informationen zugreifen. Es ist erstaunlich, wie viel Wissen und Unterstützung die Stadt Wien zur Verfügung stellt, um das Verständnis für Stadtentwicklung zu fördern. Die letzte Aktualisierung dieser wertvollen Ressourcen fand am 12. Oktober 2025 statt.
Die Alte WU und das umliegende Areal stehen im Zentrum spannender Entwicklungen, die nicht nur die Vergangenheit würdigen, sondern auch die Weichen für die Zukunft stellen. Wir dürfen gespannt sein, was die nächsten Schritte bringen werden!
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