In Wien-Döbling wird es am kommenden Wochenende spannend: Das Theaterkollektiv Krim führt das berühmte Stück Kunst von Yasmina Reza auf. Die Aufführungen finden am Freitag, den 24. April, um 19.30 Uhr und am Samstag, den 25. April, um 18 Uhr in der Weinberggasse 37 statt. Diese Komödie, die 1994 in Paris uraufgeführt wurde und mittlerweile in 40 Sprachen übersetzt ist, beleuchtet die Fragilität von Freundschaften, die durch materielle Werte auf die Probe gestellt werden. Im Mittelpunkt steht der Kauf eines wertlosen Bildes, der zu einem Streit unter drei langjährigen Freunden führt.

Die Hauptrollen in dieser Inszenierung übernehmen Daniel Schwarz als Serge, Jonathan Hartweger als Yvan und Wolfgang Fessler. Alle Darsteller sind ehemalige oder aktive Mitglieder des Jugendtheaters, das seit über 30 Jahren karitatives Theater spielt. Das Publikum wird gebeten, Spenden zu leisten, da es keine festgesetzten Eintrittspreise gibt. Der Reinerlös dieser Aufführungen kommt der Pfarrcaritas Franz von Sales sowie der Organisation Hunger auf Kunst und Kultur zugute. Zusätzlich dürfen sich die Zuschauer auf Live-Musik und spielfreudige Darsteller freuen.

Ein Blick auf weitere Aufführungen von „Kunst“

Das Stück Kunst erfreut sich nicht nur in Wien großer Beliebtheit. Am 17. April feierte das Theater InCognito an der Universität Bremen seine Premiere. Insgesamt sind dort sieben Aufführungen geplant, die auch am 24. April stattfinden. Der Konflikt im Stück entfaltet sich um ein Kunstwerk, das von einem der Freunde als „Weiße Scheiße“ bezeichnet wird, was zu Spannungen führt. Yvan, der zwischen den beiden vermitteln möchte, spielt eine zentrale Rolle in dieser Auseinandersetzung.

Die Inszenierung in Bremen wurde von Franz Eggstein und Ha Phuong Nguyen geleitet und bietet den Zuschauern die Möglichkeit, in zwei Preiskategorien (6 und 10 Euro) Karten zu erwerben, die je nach Selbsteinschätzung variieren. Karten sind online unter theaterincognito.de oder an der Abendkasse erhältlich.

Das Theater als Bühne für gesellschaftliche Themen

Das Theater hat immer wieder die Rolle, gesellschaftliche Themen zu beleuchten und Diskussionen anzuregen. Yasmina Rezas Kunst ist ein Paradebeispiel dafür, wie Kunst und persönliche Beziehungen miteinander verwoben sind. Sowohl in Wien als auch in Bremen bieten die Aufführungen eine Plattform für Reflexion und Austausch über Werte, Freundschaft und die Bedeutung von Kunst im Leben.

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Mit einem solchen Engagement im karitativen Bereich und der Förderung junger Talente leisten sowohl das Theaterkollektiv Krim als auch das Theater InCognito einen wertvollen Beitrag zur Kulturszene. Die Zuschauer sind eingeladen, Teil dieser besonderen Erlebnisse zu werden und sich aktiv an der Unterstützung wichtiger sozialer Projekte zu beteiligen.

Weitere Informationen zu den Aufführungen in Wien können auf der Website des Theaterkollektiv Krim nachgelesen werden.