Venenleiden im Fokus: Live Sprechstunde und wichtige Informationen zu Krampfadern und Sicherheit bei Stromunfällen
Heute ist der 18. Juni 2026 und in Wien-Döbling dreht sich alles um die Gesundheit unserer Venen. Ein ganz besonderes Event steht bevor: „Live Am Puls – Sprechstunde: Venenleiden“. Um 16:05 Uhr werden die Experten Afshin Assadian, Facharzt für Gefäßchirurgie, und Sylvia Holle-Robatsch, Fachärztin für Dermatologie und Angiologie, live im Studio sein. Moderiert wird die Veranstaltung von Ronny Tekal. Wer Fragen hat, kann sich unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 oder per E-Mail an ampuls@orf.at melden. Das Thema des Tages sind Varizen, umgangssprachlich auch Krampfadern genannt.
Krampfadern, das sind diese unnatürlich gekrümmten, gestaute und manchmal auch schmerzhaft sichtbaren Venen, die viele von uns betreffen. Wusstet ihr, dass ein Drittel der Frauen und jeder fünfte Mann unter ihnen leidet? Die Ursachen sind oft eine angeborene Bindegewebsschwäche oder undichte Venenklappen, die zu einem Rückstau des Blutes führen. Das kann sich durch Schwellungen, ein schweres und spannendes Gefühl in den Beinen oder sogar durch offene Geschwüre äußern. Autsch! Doch keine Panik, es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten.
Behandlungsmöglichkeiten für Varizen
Die Behandlung von Varizen umfasst sowohl konservative als auch operative Verfahren. Zu den konservativen Maßnahmen zählen vor allem Kompressionsstrümpfe, die nicht nur Symptome lindern, sondern auch ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern können. Unterstützende Therapien wie manuelle Lymphdrainage, Gefäßsport und Balneotherapie können ebenfalls hilfreich sein. Aber es gibt auch verschiedene operative und endovenöse Verfahren. Zum Beispiel das Venenstripping, bei dem Krampfadern operativ entfernt werden. Hierbei kann es sich um ein Teilstripping oder ein komplettes Stripping handeln, wobei ein minimal-invasiver Schnitt in der Leistengegend und am Varizenende gemacht wird.
Bei den endovenösen thermischen Verfahren wird die betroffene Vene durch Hitze verschlossen – entweder durch Laser, Radiofrequenzen oder Heißdampf. Diese Methoden sind minimal-invasiv und schonen das Gewebe. Es gibt auch chemische Verfahren, die mit speziellen Klebern oder injizierten Sklerosierungsmitteln arbeiten. Und für alle, die es noch genauer wissen wollen: Es gibt auch Medikamentenoptionen wie den standardisierten Roten Weinlaubextrakt, der nach einer kontinuierlichen Einnahme von 2 bis 4 Wochen wirkt. Das ist wichtig, denn Varikose ist eine chronische Erkrankung, und die Varizen können nach der Behandlung erneut auftreten.
Stromunfälle: Eine unterschätzte Gefahr
Doch während wir über Venenleiden sprechen, gibt es ein weiteres wichtiges Thema, das nicht zu kurz kommen sollte: Elektrische Unfälle. Diese Gefahren werden oft unterschätzt. Im Jahr 2024 gab es in Österreich 214 Verletzte und sogar 2 Tote durch Stromunfälle. Das klingt erschreckend, oder? Bereits 1882 ereignete sich der erste tödliche Stromunfall in Österreich. Eine Sonderausstellung mit dem Titel „Vorsicht Hochspannung. Der elektrische Unfall – eine Klasse für sich“ wird am 24. Juni 2026 im Narrenturm in Wien eröffnet. Kuratiert wird die Ausstellung von Eduard Winter, dem Sammlungsleiter des Naturhistorischen Museums Wien. Es ist wichtig, sich mit diesen Gefahren auseinanderzusetzen, denn über 89 % der Stromunfälle ereignen sich im Niederspannungsbereich. Die Einhaltung der Sicherheitsregeln ist entscheidend – ein bisschen wie beim Autofahren, nur eben mit Strom!
Eine Frage noch zur Pflegestufe
In der Rubrik „Eine Frage noch“ wird heute auch das Thema Pflegestufe behandelt. Elisabeth Bischofreiter von der Arbeiterkammer Wien steht bereit, um auf die Frage einzugehen, was zu tun ist, wenn die Pflegestufe zu niedrig erscheint. Ein Thema, das viele Menschen betrifft und oft zu wenig Beachtung findet.
Das alles zeigt, wie wichtig es ist, sich um unsere Gesundheit zu kümmern – sei es um unsere Venen oder um die Sicherheit im Umgang mit elektrischen Geräten. Es bleibt spannend, welche Erkenntnisse aus den bevorstehenden Veranstaltungen und Ausstellungen hervorgehen werden!
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