Am vergangenen Samstag, dem 16. April 2026, fand in Wien-Favoriten ein spannendes Verfolgerduell in der ADMIRAL Bundesliga statt, bei dem der FC Red Bull Salzburg gegen den FK Austria Wien mit 3:1 gewann. Die Begegnung war nicht nur sportlich von Bedeutung, sondern auch von emotionaler Tragweite, da vor dem Anpfiff eine Gedenkminute für den verstorbenen Alex Manninger abgehalten wurde, der am Donnerstagmorgen bei einem tragischen Autounfall ums Leben kam.

Das Spiel begann fulminant für Salzburg, als Kerim Alajbegovic bereits in der 3. Minute das erste Tor erzielte, nachdem der FAK-Verteidiger Handl den Ball verlor. In der 28. Minute erhöhte Karim Konate auf 2:0 mit einem Treffer nach einer Hereingabe von Alajbegovic. Die Gäste aus Wien hatten in der zweiten Halbzeit mehrere gute Chancen, doch Salzburgs Torwart Alex Schlager zeigte eine starke Leistung und hielt den Kasten sauber. Der Anschlusstreffer durch Boateng in der 61. Minute sorgte zwar für Spannung, jedoch stellte Karim Onisiwo in der 77. Minute den alten Abstand wieder her und traf zum 3:1 für Salzburg. Damit bleibt Salzburg seit März 2014 ungeschlagen in Wien-Favoriten.

Alex Manninger: Eine Legende des österreichischen Fußballs

Alex Manninger begann seine Karriere 1993 als Jugendspieler bei SV Salzburg und wurde 1995 in den Profikader befördert. Sein Debüt gab er bei Vorwärts Steyr, bevor er zu Grazer AK wechselte, wo er in der UEFA-Cup-Zweitrunde gegen Inter Mailand sein erstes Topspiel absolvierte. Nach seiner Zeit in Österreich wechselte er 1997 zu Arsenal in die Premier League, wo er als Ersatz für David Seaman spielte. Seine beeindruckenden Leistungen führten dazu, dass er im März 1998 zum Spieler des Monats ernannt wurde und er war Teil des Kaders, als Arsenal den FA-Cup 1998 gewann.

Im Laufe seiner Karriere spielte Manninger unter anderem für Vereine wie Torino, Bologna, Siena, Juventus und den FC Augsburg. Er war nicht nur ein erfolgreicher Torhüter, sondern auch der erste Österreicher in der Premier League. Seine Zeit bei Juventus war geprägt von Verletzungen, aber er konnte dennoch 35 Spiele in der ersten Mannschaft absolvieren. Nach seiner Rückkehr zu Red Bull Salzburg 2005 und weiteren Stationen in der Serie A, beendete er seine Karriere schließlich nach 33 Einsätzen für die österreichische Nationalmannschaft im Jahr 2009.

Ein Abschied von einem geschätzten Menschen

Der tragische Tod von Alex Manninger hat nicht nur im Fußball, sondern auch in der ganzen Sportgemeinschaft Trauer ausgelöst. Er verstarb im Alter von 48 Jahren, als ein Zug seinen Kleinbus erfasste, als er versuchte, einen unbeschrankten Übergang zu überqueren. Trotz der Bemühungen der Ersthelfer konnte er nicht gerettet werden. Michael Ströll, Geschäftsführer des FC Augsburg, äußerte sein tiefes Bedauern und würdigte Manninger als erstklassigen Torhüter und geschätzten Menschen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Zuschauerzahl beim Spiel zwischen Salzburg und Austria Wien betrug 14.523. Es gab einige Gelbe Karten für beide Mannschaften, darunter Saljic und Boateng für Austria sowie Kjaergaard, Lainer, Krätzig und Yeo für Salzburg. Die ausfallenden Spieler bei Salzburg waren Takumu Kawamura, Oliver Lukic, Justin Omoregie, Damir Redzic und John Mellberg. Die nächste Runde der Bundesliga verspricht erneut spannende Duelle, während die Erinnerung an Alex Manninger im Herzen vieler Fans weiterleben wird.