Heute ist der 4. Mai 2026 und die Fußballfans in Dornbach sind in Feierlaune. Der neue Stadionbau des Wiener Sport Clubs in Hernals hat nicht nur die Herzen der Anhänger höher schlagen lassen, auch die Vorfreude auf die nächsten Spiele ist spürbar. Mit einer Kapazität von rund 5.600 Besuchern und dem UEFA-Kategorie 2 Standard ist das neue Stadion bestens für internationale Bewerbe gerüstet. Ein echter Meilenstein für den Verein!
Das alte Sport-Club-Platz wird nun durch diese moderne Arena ersetzt, die mit einer komplett neu errichteten Haupttribüne und Friedhofstribüne aufwartet. Die Südtribüne, vormals bekannt als „Blaue Tribüne“, hat eine umfassende Sanierung erfahren und trägt nun den Namen „Schwarze Tribüne“. Verbesserungen im Gastro-Angebot und ausreichend Toiletten für Frauen sind ebenfalls Teil der Umgestaltung. Allerdings bleibt noch die Herausforderung, die Tonanlage nachzurüsten, denn die Durchsagen sind momentan kaum verständlich.
Der Start in die neue Ära
Die ersten Spiele in der neuen Heimat sind bereits absolviert: 1 Niederlage, 2 Siege und 1 Remis. Ein vielversprechender Start, der die Fans hoffen lässt. Die nächsten Spiele stehen bereits auf dem Programm: Am 5. Mai geht es gegen Parndorf, gefolgt von einem Aufeinandertreffen mit dem SV Donau und einem spannenden Duell gegen die serbische Rugby-Nationalmannschaft am 10. Mai. Es wird also nicht langweilig!
Besonders erfreulich ist die positive Resonanz, die der Neubau in der Community hervorruft. Sportstadtrat Peter Hacker hat betont, wie wichtig solche Investitionen in große Stadien und die Infrastruktur kleinerer Vereine sind. Ein Blick auf die Stadt Wien zeigt, dass hier ein prägendes Sportinfrastrukturprojekt ins Leben gerufen wurde, das nicht nur den Sportclub, sondern auch die gesamte Nachbarschaft bereichern wird. Ein Video vom Bau des Stadions, das die Stadt Wien auf YouTube veröffentlicht hat, gibt einen eindrucksvollen Einblick in die Entwicklung.
Der Umbau dauerte eineinhalb Jahre, vom Abbruch bis zur Eröffnung der neuen Arena. Diese Zeitspanne mag lang erscheinen, aber das Ergebnis spricht für sich. Wenn man durch die neuen Tribünen schlendert, spürt man die Aufbruchstimmung. Es ist, als ob die Wände des Stadions die Geschichten und Träume der Fans aufgesogen haben. Man fragt sich, welche Legenden hier in Zukunft geschrieben werden – wenn das nicht spannend ist!