In Wien-Hernals tut sich was auf dem Postsportplatz! Die Österreichische Post hat die Ausschreibung für den Betrieb der Sportanlagen gestartet, und das hat für viele Sportbegeisterte einen großen Stellenwert. Das Ziel? Der gemeinnützige Vereins- und Schulsport soll im gewohnten Rahmen erhalten bleiben. Das ist besonders wichtig, denn der Pachtvertrag mit dem Post SV läuft Ende 2027 aus. Da wird es Zeit, die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Rund 70 Prozent des Sportangebots sollen dem gemeinnützigen Vereins- und Schulsport vorbehalten bleiben. Ein kommerzieller Betrieb ist ausgeschlossen, was für viele Vereine und Schulen eine Erleichterung sein dürfte. Die Ausschreibung umfasst nicht nur den Betrieb des Vereins- und Schulsports, sondern auch die Betreuung der Tennis- und Beachvolleyballanlagen sowie der bestehenden Tennishalle. Interessierte können ihre Sportkonzepte, die von der Stadt Wien genehmigt werden müssen, einreichen. Das Vergabeverfahren läuft in zwei Stufen: Zuerst müssen die Bewerber bis Ende August 2026 ihre fachliche Eignung nachweisen, bevor von September 2026 bis voraussichtlich Februar 2027 die Phase für Betriebskonzepte und Verhandlungen beginnt. Alle Interessierten – ja, auch der Post SV – sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Ein umfassendes Angebot

Die Vielfalt der betroffenen Sportarten ist beeindruckend: Fußball, Tennis, Landhockey, Volleyball, Basketball, Handball und sogar Minigolf stehen auf der Liste. So viele Optionen! Und das Beste daran ist, dass alle Bewerbungen sowohl für einzelne Bereiche als auch für das gesamte Areal möglich sind. Eine Informationsveranstaltung zur Quartiersentwicklung ist bereits für Anfang Oktober 2026 geplant, um Anrainern und Sportlern die Möglichkeit zu geben, ihre Fragen zu klären und ihre Ideen einzubringen.

Die Ausschreibung geschieht in einem transparenten Prozess, und das ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Die Österreichische Post muss den Betrieb der Sportanlagen öffentlich ausschreiben, und das sorgt für gleichmäßige Chancen. Externe Experten werden die Konzepte bewerten, und öffentliche Stellen wie der Bezirk Hernals sowie die Stadt Wien sind eingeladen, an der Beurteilung teilzunehmen. Das alles geschieht unabhängig von einem geplanten Wohnbauprojekt auf dem Areal – ein Umstand, der für viele sicher beruhigend ist.

Transparenz und Zusammenarbeit

In der Welt des Vergabemanagements, wie es auch in einem Gastbeitrag von PTG Consulting AG beschrieben wird, sind Transparenz und faire Wettbewerbsbedingungen unerlässlich. Öffentliche Auftraggeber sind an zahlreiche gesetzliche Vorgaben gebunden, darunter das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen und die Vergabeverordnung. Die Einhaltung dieser Normen stellt sicher, dass alles rechtmäßig abläuft und die besten Konzepte zum Zug kommen. Die Schwellenwerte für die Ausschreibung sind klar definiert, und die Anforderungen an die Eignungs- und Zuschlagskriterien müssen den rechtlichen Vorgaben genügen.

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Umso mehr ist es erfreulich, dass die Ausschreibung in Wien-Hernals so strukturiert ist. Der gesamte Prozess von der Bewerbung bis zur Auswahl der Konzepte wird gründlich dokumentiert und transparent gestaltet. Das lässt auf eine spannende Zukunft für den Postsportplatz hoffen – für die Vereine, die Schulen und alle Sportbegeisterten in der Umgebung. Irgendwie fühlt man sich gleich motivierter, selbst den Ball ins Rollen zu bringen!

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