Neues Institut für Nuklearmedizin in historischer Klinik Hietzing eröffnet
Das Institut für Nuklearmedizin der Klinik Hietzing hat einen neuen, beeindruckenden Standort bezogen – und das in einem sanierten, historischen Pavillon! Diese Verlegung ist nicht nur ein architektonisches Highlight, sondern auch ein entscheidender Schritt für den Klinikumbau, der Platz für einen neuen Wirtschaftshof und zentrale Versorgungseinheiten schaffen soll. Wie spannend ist das denn? Diese Veränderungen sind Teil eines großangelegten Plans, der bis 2039 eine neue Zentralklinik entlang der Hermesstraße zum Ziel hat.
Die Klinik Hietzing, ein vertrauter Ort für viele in Wien-Hietzing, wird nun noch moderner. Das Institut bietet ein umfassendes Spektrum an nuklearmedizinischen Untersuchungen und Therapien an. Dazu gehören unter anderem Schilddrüsen-, Herz-, Lungen- und Knochenerkrankungen sowie neurologische Diagnosen. Im Jahr 2025 wurden rund 8.500 ambulante Patientenkontakte verzeichnet – das zeigt, wie wichtig diese Einrichtung für die Bevölkerung ist! Am neuen Standort stehen den Fachleuten zwei SPECT-CT-Scanner zur Verfügung, die die nuklearmedizinische Bildgebung mit Computertomografie verbinden. Das verbessert die Genauigkeit der Diagnosen enorm.
Moderne Ausstattung für höchste Ansprüche
Die Ausstattung des Instituts lässt kaum Wünsche offen. Eine Herzbelastungsliege steht für körperlich eingeschränkte Patientinnen und Patienten bereit, was die Behandlung deutlich erleichtert. Und damit der Weg zum Arzt nicht zur Odyssee wird, gibt es ein neues Farbleitsystem zur besseren Orientierung im Pavillon. Diese Details machen einen echten Unterschied – auch im Alltag der Patientinnen und Patienten.
Ein weiteres wichtiges Element ist das Institut für Krankenhausphysik, das im selben Pavillon untergebracht ist. Hier wird der Strahlenschutz überwacht und die Qualität der Untersuchungen sichergestellt. Das ist besonders wichtig, denn die Sanierung hat das Ziel, eine Infrastruktur zu schaffen, die höchsten Anforderungen an Strahlenschutz, Qualität und Sicherheit gerecht wird.
Bauarbeiten und temporäre Standorte
Während der Bauarbeiten wird es einige Umzüge geben: Mehrere medizinische Bereiche werden vorübergehend in andere sanierte historische Pavillons verlegt. So sind im Herbst 2023 die Zentrale Notaufnahme und das Institut für Labormedizin in Pavillon 13 an der Reihe, gefolgt von der 5. Medizinischen Abteilung mit Onkologie in Pavillon 9, die Anfang 2027 in Betrieb genommen wird. Es ist irgendwie faszinierend, wie viel Bewegung in der Klinik Hietzing steckt!
Zurück zur Nuklearmedizin: Diese Fachrichtung nutzt radioaktive Substanzen, um Krankheiten frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Das klingt vielleicht erst einmal abschreckend, aber durch Verfahren wie die Radioiodtherapie können Schilddrüsenfunktionsstörungen und Krebserkrankungen gezielt angegangen werden. Die Kombination von Diagnostik und Therapie, wie sie in der Theranostik zu finden ist, ermöglicht es, gezielt auf die Bedürfnisse der Patienten einzugehen.
Die Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) ist ebenfalls aktiv, um Patienten über diese Methoden aufzuklären. Informationsangebote und Selbsthilfegruppen helfen, Ängste abzubauen und den Austausch zwischen Betroffenen zu fördern. Gerade in einem so sensiblen Bereich wie der Nuklearmedizin ist es wichtig, gut informiert zu sein und Unterstützung zu erhalten.
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