Heute ist der 23.04.2026 und in Wien-Landstraße dreht sich alles um die Gesundheit von Frauen. In einer Sprechstunde zu Unterleibskrebs wird die Onko-Gynäkologin Nicole Concin von der MedUni Wien über wichtige Aspekte des Ovarialkarzinoms informieren. Interessierte können sich unter der Telefonnummer 0800 22 69 79 oder per E-Mail an ampuls@orf.at melden. Diese Initiative ist Teil der umfassenden Bemühungen, das Bewusstsein für Eierstockkrebs zu schärfen und betroffenen Frauen Unterstützung zu bieten.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Unterstützung ist die seit 2013 in Deutschland und nun auch in Österreich gestartete Aktion „Grüne Socken“. Hier stricken Freiwillige Socken für Patientinnen in gynäkologischen Zentren. Diese Socken sind mehr als nur ein wärmendes Kleidungsstück; sie stehen auch symbolisch für die Solidarität mit Frauen, die an Eierstockkrebs leiden. Die Behandlungsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Fast alle Patientinnen erhalten nach der Operation eine Erhaltungstherapie, die darauf abzielt, die Lebensqualität zu steigern und Rückfälle zu verhindern.

Neue Entwicklungen in der Therapie

Die Prognose für Eierstockkrebspatientinnen hat sich dank neuer Erhaltungstherapien mit PARP-Inhibitoren und gezielten Chemotherapien durch Antikörper-Wirkstoff-Konjugate erheblich verbessert. In Österreich sind jährlich etwa 700 Frauen neu von Eierstockkrebs betroffen, wobei die Erkrankung häufig erst spät erkannt wird, da sie oft symptomlos verläuft. Zu den häufigen Symptomen zählen Bauchschmerzen, eine Zunahme des Bauchumfangs sowie Verdauungsprobleme.

Die optimale Therapie erfordert eine Behandlung in spezialisierten Zentren, wo auch der Zugang zu klinischen Studien gewährleistet ist. Derzeit erkranken in Österreich jährlich etwa 2.500 Frauen an Krebserkrankungen des weiblichen Genitaltrakts, darunter 1.100 an Gebärmutterkörperkrebs und 450 an Gebärmutterhalskrebs. Besonders wichtig ist es, dass Frauen mit familiärer Vorbelastung, beispielsweise bei Eierstock- oder Brustkrebs, sich genetisch beraten lassen, da BRCA1 und BRCA2 häufige Mutationen bei erblich bedingtem Eierstockkrebs sind.

Wichtige Veranstaltungen und Informationen

In den kommenden Monaten findet der ESMO Gynaecological Cancer Congress vom 19. bis 21. Juni im Austria Center Vienna statt. Dies ist eine bedeutende Gelegenheit für Fachleute, neue Strategien in der Versorgung von Krebspatientinnen zu diskutieren und den aktuellen Stand der Forschung zu präsentieren. Die Behandlung nach einer Operation umfasst in der Regel eine Chemotherapie mit Medikamenten wie Carboplatin und Paclitaxel, die meist intravenös verabreicht werden. In der Regel werden sechs Zyklen Chemotherapie durchgeführt, wobei regelmäßige Blutuntersuchungen zur Überwachung der weißen Blutkörperchen wichtig sind.

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Die Chemotherapie kann zwar Nebenwirkungen wie Haarausfall mit sich bringen, diese sind jedoch gut kontrollierbar. Professionelle Haarstudios bieten Unterstützung an, indem sie natürliche Zweitfrisuren zur Verfügung stellen. Insgesamt zeigt sich, dass die Fortschritte in der Medizin Hoffnung auf eine verbesserte Lebensqualität für betroffene Frauen bieten.

Weitere Informationen und Ressourcen finden Sie unter Ö1 sowie unter ACV.