Wien, Landstraße – Ein spannendes Projekt nimmt Gestalt an: Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) plant die Umwandlung der historischen Ballonhalle zu einem neuen Institut für die Akademie der bildenden Künste. Die Halle, die zwischen 1917 und 1918 erbaut wurde und ursprünglich militärischen sowie industriellen Zwecken diente, wird in den kommenden Jahren eine neue Bestimmung finden. Die Projektkosten belaufen sich auf stolze 45 Millionen Euro, und die Fertigstellung ist für Ende 2027 vorgesehen. Was für ein gewaltiger Schritt in die Zukunft!
Die Ballonhalle, gelegen in der Franz-Grill-Straße 1A in Wien, wird künftig ein Zentrum für Konservierung und Restaurierung sowie für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst beherbergen. Geplant ist eine Nutzfläche von ca. 3.600 Quadratmetern, die nicht nur Ateliers und Labors umfassen, sondern auch Seminarräume, eine Aula, eine Bibliothek und öffentliche Veranstaltungsflächen bieten wird. Der Entwurf stammt vom Architekturbüro Schenker Salvi Weber, das für seine innovative Planung bekannt ist.
Moderne trifft Historie
Die geplante „Box auf Stelzen“ wird in den 15 Meter hohen Luftraum der bestehenden Halle integriert, während das charakteristische Tonnendach und die hohen Fensterflächen sichtbar bleiben. Bei der technischen Modernisierung wird auch der Baumbestand weitgehend erhalten, und die Umgebung der Halle soll entsiegelt und mit neuen Grünflächen versehen werden – ein echter Gewinn für die Stadt! Die Fenster werden zudem ausgetauscht, um eine thermische Optimierung zu erreichen.
Eine Photovoltaikanlage wird auf dem Dach des Neubaus installiert, um nachhaltige Energie zu gewinnen. Das Ziel? Eine Zertifizierung mit dem Standard klimaaktiv Gold, das für umweltfreundliches Bauen steht. Durch die Nutzung von Geothermie für Heizung und Kühlung sowie aktivierten Betondecken wird ein konstantes Raumklima gewährleistet. Die Materialien, die zum Einsatz kommen, sind nach dem Lebenszyklus demontierbar und wiederverwendbar – einfach genial!
Kritik und Lob
Dennoch bleibt das Projekt nicht ohne Kontroversen. Die Initiative Denkmalschutz hat Bedenken bezüglich des Realisierungswettbewerbs geäußert, während gleichzeitig die neue Schutzzone für die Ballonhalle gelobt wird. Man darf gespannt sein, wie sich die Diskussionen entwickeln und ob die kritischen Stimmen gehört werden. Aber vielleicht ist genau das der Reiz dieses Vorhabens: Ein historisches Gebäude wird nicht nur erhalten, sondern auch sinnvoll weiterentwickelt und mit neuester Technik ausgestattet.
Mit dem geplanten Baubeginn Ende 2025 und der Eröffnung im Wintersemester 2027 wird die Ballonhalle bald ein Ort des kreativen Schaffens und der wissenschaftlichen Entfaltung sein. Ein spannendes Kapitel für die Akademie der bildenden Künste Wien, das hier aufgeschlagen wird!
Wer mehr über dieses beeindruckende Projekt erfahren möchte, kann sich direkt in die Details vertiefen auf der Website der BIG hier oder in dem ausführlichen Artikel von hier.