Wien-Landstraße, ein Stadtteil, der in den nächsten Jahren zu einem Zentrum für Innovation und Forschung aufsteigen könnte. In St. Marx wird bis 2033 eine Investition von etwa 340 Millionen Euro in verschiedene Forschungsprojekte getätigt. Das Ziel dieser umfangreichen Förderungen ist nicht nur die Schaffung von 1.000 neuen Arbeitsplätzen, sondern auch die Entwicklung neuer Begegnungsräume und die Förderung lokaler Betriebe, die den Anwohnern zugutekommen sollen.

Im Fokus stehen dabei zwei ambitionierte Projekte: das Quantentechnologie-Zentrum und das Life Science Center. Diese neuen Einrichtungen werden in der Litfaßstraße unter der A23 errichtet und sollen bis 2029 bzw. 2033 ihre Pforten öffnen. Das Life Science Center wird sich auf KI-gestützte biomedizinische Forschung konzentrieren, während das Quantentechnologie-Zentrum sich der Quantenforschung widmen wird. Damit ergänzen diese Projekte das bestehende Vienna BioCenter sowie die „AI Factory Austria“.

Wachstum und Innovation

St. Marx hat sich bereits als einer der aktivsten Life-Science-Standorte in Wien etabliert. Hier arbeiten rund 2.800 Experten aus über 80 Nationen im Bio-Center, das sechs international führende Forschungseinrichtungen, darunter die Max Perutz Labs, beherbergt. Zudem sind in St. Marx bereits 40 Unternehmen und Start-ups im Bereich Life Science ansässig. Im Jahr 2023 betrug der Branchenumsatz rund 22,7 Millionen Euro.

Der Baustart für das Life Science Center ist für 2027 geplant, während sich das Quanten-Zentrum noch in der Planungsphase befindet. Bis zur Fertigstellung der Projekte im Jahr 2033 sollen auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern zusätzlich 1.000 Arbeitsplätze in der Baubranche entstehen. Diese Initiativen versprechen nicht nur eine erhöhte Frequenz im Stadtteil, sondern auch die Schaffung neuer gastronomischer Angebote und Nahversorgungsmöglichkeiten. Die erwartete jährliche Wertschöpfung wird auf 90 Millionen Euro geschätzt, mit einem Steueraufkommen von 3 Millionen Euro ab Fertigstellung. Grundlage dieser Entwicklungen ist das Stadtentwicklungskonzept „Erdberger Mais – St. Marx“.

Zusammenarbeit für die Zukunft

Das Quantum Technology Center, das im Auftrag der Stadt Wien von der Wirtschaftsagentur Wien errichtet wird, zielt darauf ab, Technologieunternehmen, Start-ups und forschende Einrichtungen zusammenzuführen. Der Fokus liegt auf der Weiterentwicklung der Quantentechnologie in Wien und der Beschleunigung des Transfers von wissenschaftlicher Exzellenz in wirtschaftliche Wertschöpfung. Geplant ist eine Mietfläche von etwa 15.600 Quadratmetern, die Büro- und Laborflächen sowie Reinräume für technologische Produktions-, Forschungs- und Entwicklungsprozesse umfassen wird. Der hochmoderne Quantencomputer, der dort zum Einsatz kommen soll, wird eine zentrale Rolle spielen.

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Die Stadt Wien bekennt sich zu digitalem Humanismus, was bedeutet, dass technologische Entwicklungen dem Menschen dienen und einen gesellschaftlichen Mehrwert schaffen sollen. In diesem Kontext wird auch die Verknüpfung von Quantencomputing und Künstlicher Intelligenz (KI) zunehmend relevant. Die Innovationspotentiale, die sich aus dieser Verbindung ergeben, können weitreichende Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft haben. In einem Forschungs- und Innovationszentrum für Anwendungsorientierte Quanten-KI wird an konkreten Anwendungsfällen gearbeitet, um Quanten-KI als praxisnahe Realität zu etablieren.

Die kommenden Jahre in St. Marx könnten somit nicht nur den Stadtteil, sondern auch die gesamte Region Wien prägen. Die strategische Partnerschaften, die hier entstehen, stärken das Ökosystem und fördern die technologische Entwicklung, die für zukünftige Wertschöpfungssysteme entscheidend ist. In einem dynamischen Umfeld, in dem Forschung und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten, wird die Entwicklung neuer Algorithmen und Anwendungsfälle zur Nutzung der Leistungsfähigkeit von Quantencomputing für KI im Mittelpunkt stehen.

Für weitere Informationen zu den Entwicklungen in St. Marx und den geplanten Projekten besuchen Sie bitte die Quelle.