Die Stadt Wien, gemeinsam mit den Wiener Linien und der Badner Bahn, hat für diesen Sommer eine ganze Menge an Baustellenprojekten in Planung, die für einige Einschränkungen im öffentlichen Verkehr sorgen werden. Bei den betroffenen Verkehrsmitteln handelt es sich um Straßenbahnen, Bussen, U-Bahnen und die Badner Bahn. Die Arbeiten sind Teil einer umfangreichen Modernisierungsoffensive, die unter dem Motto „Netz erst recht!“ steht und die Erneuerung von 12,5 Kilometern Gleisen sowie 33 Weichen umfasst. Man kann sich schon jetzt auf einige Änderungen in den gewohnten Fahrplänen einstellen!

Die Baustellenkoordination wird von Christian Zant geleitet, um die verschiedenen Projekte sowohl räumlich als auch zeitlich sinnvoll zu bündeln. In den kommenden Wochen stehen Sanierungen von Straßen und die Modernisierung von Öffi-Strecken auf der Agenda. Gleichzeitig werden Brücken, Wasserleitungen und Radwege erneuert – eine Menge Arbeit, die sich aber hoffentlich auszahlen wird. Auf den Straßenbahnen wird es von 13. Juli bis Ende August zu umfassenden Gleis- und Weichenarbeiten in der Währinger Straße, Spitalgasse und Nußdorfer Straße kommen.

Details zu den Bauarbeiten

In Alsergrund sind Vorbereitungen für die U5 im Gange, die den Bereich aber gut erreichbar halten sollen. Zudem werden Gleise und Weichen am Universitätsring, Schottenring und in der Akademiestraße erneuert. Am Karlsplatz wird es Einschränkungen geben, wo nur ein Fahrstreifen in Richtung Schwarzenbergplatz zur Verfügung stehen wird. Ab 28. Juli wird die Dornbacher Straße sowie die Hernalser Hauptstraße in Angriff genommen, wobei die Linie 43 zwischen Schottentor und Hernals/Wattgasse verkehrt.

Für die U-Bahn-Nutzer gibt es ebenfalls einige Änderungen: Die U3 wird vom 13. Juli bis Ende August geteilt, während zwischen dem Schwedenplatz und der Landstraße an der U4 vom 3. Juli bis Anfang August gearbeitet wird. Für die U6 bedeutet es, dass bis Mitte September ein eingleisiger Betrieb zwischen Burggasse-Stadthalle und Thaliastraße stattfinden muss. Und auch die Badner Bahn ist betroffen: Vom 4. Juli bis 6. September wird der Streckenabschnitt vom Schedifkaplatz bis zur Inzersdorf Lokalbahn erneuert. In diesem Zeitraum wird es keinen Bahnbetrieb im Wiener Abschnitt geben, hier werden Buslinien 66A und 67B als Ersatz bereitgestellt.

Brücken und Wasserleitungen

Die Stadionbrücke wird im August wieder freigegeben, während die Arbeiten an der Brigittenauer Brücke bereits Anfang Juli beendet sein sollten. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Floridsdorfer Brücke, wo die Fahrbahnübergangskonstruktionen erneuert werden. Auch an der Hochstraße Klosterneuburg beginnen die Arbeiten Anfang Juli, während die Schönbrunner Brücke vom 22. Juli bis 4. September unter die Lupe genommen wird.

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Ein besonders umfangreiches Projekt wird die Erneuerung von 1.100 Metern Wasserröhren in der Lainzer Straße ab dem 24. August bis ins Frühjahr 2027 sein. Auch die Fernwärmeleitungen werden am Flötzersteig bis 2027 verlegt. Straßen werden umgestaltet, darunter die äußere Mariahilfer Straße, die bis ins Frühjahr 2027 bearbeitet wird, sowie die Brünner Straße, wo bis Mai 2027 ein Kilometer Radweg baulich getrennt und zusätzliche Grünflächen geschaffen werden.

Was kommt noch?

Zusätzlich zu diesen Sommerbaustellen gibt es auch längerfristige Projekte. Die Verlängerung der Linie 18 von der Schlachthausgasse bis hin zum Ernst Happel Stadion soll im Juni 2025 starten, mit einer geplanten Inbetriebnahme im Herbst 2026. Die Gleis- und Weichenarbeiten in der Simmeringer Hauptstraße dauern von März bis Oktober, wobei sich die Arbeiten in mehrere Phasen gliedern. So müssen die Linien 11 und 71 zeitweise kurzgeführt werden, und es wird Ersatzlinien geben, die die Fahrgäste dennoch zu ihrem Ziel bringen sollen. Auch in der Lerchenfelder Straße und rund um den Aumannplatz wird es Umleitungen geben, die den gewohnten Fahrplan durcheinanderbringen.

Wie man sieht, wird Wien in den kommenden Monaten ordentlich umgebaut und modernisiert. All diese Maßnahmen sind wichtig, um die infrastrukturellen Voraussetzungen für eine bessere Vernetzung innerhalb der Stadt zu schaffen und um den Nahverkehr attraktiver zu gestalten. Die Vorbereitungen für die Verdichtung des Nahverkehrs schreiten voran, und das Hochwertig ausgebaute Verkehrsnetz ist ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und die Attraktivität der Ostregion.

Für weitere Informationen zu den Baustellen und deren Auswirkungen auf den Verkehr können Sie die offizielle Seite der Stadt Wien besuchen wien.gv.at. Wer also einen Ausblick auf die nächsten Monate wagen möchte, sollte sich frühzeitig über die aktuellen Entwicklungen informieren!