Henni & Milli: Ein neuer konsumfreier Rückzugsort an der Franzensbrücke
Wien-Leopoldstadt hat einen neuen, besonderen Ort zum Verweilen: Studierende der Technischen Universität (TU) Wien haben neben der Franzensbrücke einen konsumfreien Aufenthaltsraum ins Leben gerufen. Hier kann man einfach mal die Seele baumeln lassen – bis Ende des Sommers sind Sitz- und Liegemöglichkeiten geschaffen worden, die einladen, sich auszuruhen und die Atmosphäre des Donaukanals zu genießen.
Das Projekt, das unter dem Motto „Willst du mit mir blaumachen?“ steht, bezieht sich auf den sogenannten „Blue Mind“-Effekt. Dieser beschreibt, wie beruhigend Wasser auf unseren mentalen Zustand wirkt. Ein schöner Gedanke, oder? Die Studierenden haben nicht nur modulare Sitz- und Liegemöglichkeiten entworfen, sondern auch für Begrünung und Beschattung gesorgt, während farbige Bodenbemalungen den Raum lebendig gestalten. Die Leitung obliegt Katrin Hagen, Lena Hohenkamp und Jan Gartner, doch die Umsetzung – das ist ganz das Werk der Studierenden selbst.
Ein Treffpunkt für alle
Der neue Aufenthaltsort trägt den Namen „Henni & Milli“, angelehnt an die Henriette-Fahrbach-Promenade und die Emilie-Turecek-Promenade. Ein Ort, der nicht nur für Studierende gedacht ist, sondern Menschen aller Altersgruppen ansprechen soll. Das Ziel ist klar: Hier soll ein offener Raum entstehen, der verschiedene Nutzungen ermöglicht und zum Verweilen einlädt. Und das ist auch dringend nötig, denn in einer Stadt wie Wien, wo oft Hektik herrscht, ist ein ruhiger Rückzugsort Gold wert.
Zusätzlich sind laufende Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit lokalen Initiativen geplant. Das gibt dem Projekt eine weitere Dimension und fördert die Gemeinschaft. Man könnte sagen, dass „Henni & Milli“ nicht nur ein Aufenthaltsraum, sondern ein lebendiger Treffpunkt werden soll, der Austausch und Begegnung fördert.
Ein Sommer voller Möglichkeiten
Die Installation wird zunächst nur für diesen Sommer zur Verfügung stehen. Die Möglichkeit eines Wiederaufbaus im kommenden Jahr schwebt jedoch im Raum. Das wäre fantastisch! Denn ein solcher Ort könnte in den warmen Monaten des Jahres vielen Menschen Freude bringen, die am Ufer des Donaukanals entspannen wollen.
Wenn man durch Wien schlendert, entdeckt man immer wieder innovative Projekte, die das Stadtbild bereichern. „Henni & Milli“ reiht sich da perfekt ein. Es ist spannend zu sehen, wie Studierende aktiv zur Gestaltung ihrer Umgebung beitragen und dabei nicht nur Kreativität, sondern auch Gemeinschaftsgefühl zeigen. Ein Hoch auf solche Initiativen!
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