Heute ist der 5.06.2026 und in Wien-Leopoldstadt gibt es spannende Neuigkeiten vom Volkertmarkt! Die letzten drei Marktstände werden jetzt ausgeschrieben. Ja, genau, die Stadt Wien hat insgesamt sechs Stände gekauft und mit viel Engagement saniert. So wird der traditionelle Markt, der schon seit 1878 besteht, weiter belebt. Besonders erfreulich: Ein neuer Stand wurde bereits von der Fleischerei Szabo F1 eröffnet, betrieben von Zeljko und Dragica Mosic. Hier gibt’s frische Fleischprodukte, Dry aged Steaks und sogar mittags herzhafte Wiener Küche. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 15 Uhr.

Doch der Markt hat noch mehr zu bieten! Von den sechs neuen Ständen sind bereits drei vergeben, und jetzt sucht das Marktamt (MA 59) nach Betreibern für die verbleibenden. Der größte Stand hat eine Fläche von 48 Quadratmetern, ideal für Gastronomie oder Lebensmittelgeschäfte, und die Mietpreise bewegen sich zwischen 13,10 und 17,30 Euro pro Quadratmeter. Ein klein wenig kleiner, aber nicht weniger spannend, ist der kleinste Stand mit 19 Quadratmetern. Der letzte Stand misst 41 Quadratmeter, für den eine Gebühr von 15,20 Euro pro Quadratmeter verlangt wird. Hier wäre eine Käserei besonders willkommen!

Ein Stück Geschichte

Der Volkertmarkt, benannt nach dem Volkertplatz, hat einen ganz besonderen dörflichen Charakter. Zwischen Prater und Augarten gelegen, ist er nicht nur ein Markt, sondern ein wichtiger Nahversorger für die umliegende Wohnbevölkerung. Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Markt 2000, als er generalsaniert wurde und seitdem mit seinen rund 20 festen Ständen im westlichen Teil und einem östlichen Bereich für Veranstaltungen glänzt. Eine Investition von rund 400.000 Euro durch den Bezirk zeigt, wie ernsthaft die Stadt Wien und die Bezirksvertretung Leopoldstadt den Markt aufwerten wollen. Es ist das Ziel, den Volkertmarkt als dritten starken Nahversorgungsmarkt in der Leopoldstadt zu etablieren – neben dem Karmelitermarkt und dem Vorgartenmarkt.

Die Ausschreibung für die drei sanierten Marktstände läuft bis zum 18. Juni. Interessierte können sich beim Marktamt bewerben. Es wird Wert auf die Standgestaltung, Öffnungszeiten und Preisgestaltung gelegt. Vielleicht haben wir bald noch mehr kulinarische Vielfalt auf diesem charmanten Markt!

Die Entwicklungen rund um den Volkertmarkt sind Teil des Trends, das Volkertviertel seit 2020 zum „Supergrätzl“ zu machen. Begrünung, weniger Autoverkehr und eine höhere Aufenthaltsqualität sind die Schlagworte, die hier die Runde machen. So wird der Markt nicht nur ein Ort zum Einkaufen, sondern auch ein Platz zum Verweilen und Genießen. Wer also auf der Suche nach frischen Lebensmitteln oder einem gemütlichen Plätzchen ist, sollte dem Volkertmarkt unbedingt einen Besuch abstatten! Und wer selbst etwas anbieten möchte, hat jetzt die Chance dazu – also ran an die Bewerbung!

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Eine aufregende Zeit für alle, die den Volkertmarkt lieben oder ihn vielleicht bald kennenlernen werden! Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist!