In der Leopoldstadt tut sich was – und das nicht nur im Stadtbild, sondern auch in den Köpfen der Menschen. Eine Umfrage der Neos Leopoldstadt hat es auf den Punkt gebracht: 275 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben ihre Wünsche für den Volkertmarkt geäußert. Von Mitte Februar bis Ende März 2023 haben sie Ideen gesammelt, die den Markt zu einem noch lebendigeren Ort machen sollen. Und hey, es gibt sogar Grund zur Freude! Ab Juni 2023 wird der Wunsch nach einer Bäckerei mit der Eröffnung der Bäckerei Ofenwerk im Stand 30-31 erfüllt. Da läuft einem doch das Wasser im Mund zusammen, oder?
Doch das ist noch längst nicht alles. Die Befragten haben auch weitere Anliegen geäußert: Fahrradabstellplätze, kulturelle Angebote, Greißlerei sowie Feinkost-, Käse- oder Blumenläden stehen ganz oben auf der Wunschliste. Besonders interessant ist das Interesse an einem Bauernmarkt am Wochenende, der derzeit in kleinem Rahmen samstags stattfindet. Das klingt nach einem tollen Ort, um frische Produkte zu kaufen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken!
Verkehrsberuhigung und die Umgestaltung des Volkertmarkts
Ein weiterer Aspekt, der in der Umfrage zur Sprache kam, ist die Verkehrssituation am Volkertmarkt. Die Umgestaltung umfasst eine Verkehrsberuhigung und soll motorisierten Verkehr auf Schritttempo reduzieren. Das Ziel? Den Volkertmarkt als „verlängertes Wohnzimmer“ der Leopoldstädter zu etablieren. Das klingt nach einem Ort, an dem man gerne verweilt, lacht und das Leben genießt.
Die Stadt Wien hat bereits im Jahr 2025 die Marktstände aufgekauft, und die Sanierung der drei verbleibenden Stände soll bald beginnen. Die Vergabe der Sanierungsarbeiten wird ab Juni 2023 in Angriff genommen. Das verspricht eine frische Brise für den Markt und seine Umgebung!
Fahrradabstellplätze und die Verkehrswende
Ein besonders heißes Eisen in der Diskussion ist die Schaffung von Fahrradabstellplätzen. Laut einer Umfrage des Büros Argus Stadt und Verkehr sind über die Hälfte der Radfahrenden mit den aktuellen Bedingungen unzufrieden. Es fehlt an sicheren, komfortablen und gut zugänglichen Abstellmöglichkeiten. Viele Menschen müssen ihre Fahrräder in Treppenhäusern, auf Balkonen oder sogar in Wohnungen unterbringen – unpraktisch und oft auch ungemütlich.
Die Umfrage hat gezeigt, dass fast 30 % der Befragten bereit wären, bis zu fünf Euro im Monat für bessere Abstellmöglichkeiten zu zahlen. Das zeigt ganz klar, wie wichtig den Menschen die Sicherheit und der Komfort ihrer Fahrräder sind. Da sind abschließbare, gut einsehbare und wettergeschützte Abstellplätze gefordert!
Kooperation und Lösungen für die Infrastruktur
Doch das ist nicht nur ein lokales Problem. Eine Untersuchung des Thinktanks Agora Verkehrswende zeigt, dass der Ausbau von Radverkehrsinfrastruktur und Parkraummanagement in Städten und Kommunen generell schneller vorangetrieben werden kann. Es gibt zwar unterschiedliche Fortschritte, aber auch klare Lösungsansätze. Kommunalpolitische Grundsatzbeschlüsse, spezialisiertes Projektmanagement und Digitalisierung könnten helfen, die Umsetzung zu beschleunigen.
In Städten wie Berlin und Hamburg gibt es bereits vielversprechende Beispiele, wie man Radverkehr und Parkplätze effizienter gestalten kann. Politische Beschlüsse und engagierte Führungskräfte sind dabei entscheidend – vielleicht ein Ansporn für die Leopoldstadt, den eigenen Weg zur Verkehrswende noch aktiver zu gestalten!