In Wien-Mariahilf tut sich was in der Rahlgasse! Die AHS Rahlgasse setzt sich seit über 40 Jahren für eine autofreie Rahlgasse ein. Ein wirklich tolles Engagement, das zeigt, dass hier nicht nur über Umweltschutz gesprochen, sondern aktiv gehandelt wird. Doch nicht alles läuft glatt: Der geplante Umbau der Rahlgasse musste aufgrund der angespannten budgetären Lage auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Da fragt man sich: Was passiert jetzt mit den Ideen, die die Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrer Karl Marquardt eingebracht haben?

Auf ihrer letzten Visite an der Schule hat Bezirkschefin Julia Lessacher sich über die Umgestaltungswünsche informiert. Die Wünsche sind vielfältig und reichen von Hochbeeten über Enzis bis hin zu einem Tischtennistisch. Ein bisschen wie ein Mini-Parklet, könnte man sagen! Doch die Frage des Platzes bleibt offen. Wo sollen diese neuen Elemente untergebracht werden? Vielleicht am Parklet Gustav oder durch eine Reduzierung der Parkplätze? Man merkt, da ist noch einiges an Klärungsbedarf vorhanden.

Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung

Aktuell stehen leider keine Mittel für eine umfangreiche Umgestaltung zur Verfügung. Aber die kleinen Vorschläge könnten durchaus Abhilfe schaffen. Wenn man sich vorstellt, wie schön die Rahlgasse mit ein paar Hochbeeten und einem Tischtennistisch aussehen könnte – da kommt man ins Schwärmen! Es ist spannend zu sehen, wie solche kleinen Maßnahmen das Viertel aufwerten können.

Man könnte sogar sagen, dass dies eine Art Vorreiterrolle für andere Bezirke spielen könnte. Schließlich gibt es auch anderswo Bestrebungen, den Verkehr zu reduzieren und den öffentlichen Raum zu beleben. In Berlin beispielsweise zielt ein Volksentscheid darauf ab, den Autoverkehr in der Innenstadt drastisch zu reduzieren. Die Frage, wem die Straße gehört, wird dort ganz neu diskutiert. Ein Manifest von Stadtforschern, Aktivisten und Planern fordert eine Umverteilung der Flächen – weniger Raum für Autos, mehr für Menschen und gemeinschaftliches Leben.

Ein Blick über den Tellerrand

Wenn man bedenkt, dass Autos oft über 23 Stunden am Tag stillstehen, könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass wir uns in der Stadt mal wirklich umdenken sollten. Vielleicht ist die Rahlgasse da auf dem richtigen Weg? Das Berliner Beispiel zeigt, dass es viele Menschen gibt, die sich für eine lebenswertere Umgebung einsetzen. Auch in Wien könnte ein Umdenken stattfinden, wenn die kleinen Maßnahmen in der Rahlgasse erfolgreich umgesetzt werden.

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Nach wie vor bleibt die Frage, wie es weitergeht. Die Entwicklungen in der Rahlgasse werden sicher noch für Gesprächsstoff sorgen. Die Ankündigung weiterer Berichterstattung zu den Plänen gibt Hoffnung, dass wir bald mit mehr Neuigkeiten rechnen können. Es bleibt spannend, ob wir in naher Zukunft tatsächlich mehr Raum für gemeinschaftliches Leben und weniger für Fahrzeuge in der Rahlgasse sehen werden.