Am 21. Mai 2023 eröffnete Takeda Pharma Österreich einen neu gestalteten Bürostandort in Wien-Meidling. Ein Ereignis, das nicht nur die Geschichte des Unternehmens, sondern auch die Verbindung zwischen Japan und Österreich feiert. Das 245-jährige Jubiläum von Takeda, das 1781 in Osaka gegründet wurde, ist ein Anlass, der für viele mit viel Stolz verbunden ist. Bei der Eröffnung führte S.E. Iwama Kiminori, der Botschafter von Japan in Österreich, eine traditionelle Sake-Zeremonie durch – ein Moment, der die kulturellen Brücken zwischen beiden Nationen symbolisiert.
Besonders spannend ist das Raumkonzept des neuen Bürostandorts. Es basiert auf dem Leitprinzip „Tsunagu“, was so viel wie „verbinden“ bedeutet. Offene, transparente Räume fördern nicht nur die Begegnung und Zusammenarbeit, sondern spiegeln auch die Verbindung zwischen der japanischen Herkunft und der österreichischen Identität wider. Hier wird mit Holzelementen in japanischer Formensprache gearbeitet, die gleichzeitig typische österreichische Motive darstellen. Eine schöne Art, Tradition und Innovation zu vereinen!
Wachstum und Nachhaltigkeit
Takeda ist nicht nur in Wien aktiv. Das Unternehmen beschäftigt über 4.000 Menschen in Österreich und hat sich dazu entschieden, schrittweise Niederösterreich zu verlassen, um in Wien auszubauen. Ein weiterer Schritt in diese Richtung wurde kürzlich mit der Feier der Dachgleiche des neuen Total Quality Buildings für Forschung und Entwicklung in der Wiener Seestadt Aspern vollzogen. Ab 2026 werden bis zu 250 Wissenschaftler:innen an innovativen Therapien arbeiten können – und das in einem Gebäude, das nach höchsten ökologischen Standards errichtet wird.
Andy Plump, Präsident des globalen Forschungs- und Entwicklungsbereichs, hebt die Bedeutung dieses neuen Standorts für lokale Innovation hervor. „Wir setzen auf Nachhaltigkeit“, sagt Manfred Rieger, der Standortleiter, und unterstreicht damit das Engagement der Forschungs- und Entwicklungsorganisation. Das neue Gebäude wird als CO2-emissionsfreies Total Quality Building ausgezeichnet und soll jährlich über 400 Tonnen CO2 einsparen. Das klingt nach einem echten Gewinn für die Umwelt!
Ein Labor der Zukunft
Der Spatenstich für das sogenannte „Labor der Zukunft“ ist ein weiterer Meilenstein. Hier werden moderne Technologien und innovative Systeme integriert, um Wissenschaftler bei der Entwicklung neuer Therapeutika zu unterstützen. Die Nutzung alternativer Energieträger wie 100% Wasserkraft und erneuerbare Energien ist ein weiterer Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Hochrangige Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, darunter Peter Hanke, der Amtsführende Stadtrat für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit und Internationales, waren bei diesem feierlichen Anlass anwesend.
Die Bedeutung von Wiens als Gesundheitsstandort kann nicht genug betont werden. Der japanische Botschafter in Österreich, Mizuuchi Ryuta, hob die internationale Zusammenarbeit zwischen Japan und Österreich durch den Bau des neuen Labors hervor. Es wird sich auf biotechnologisch hergestellte Arzneimittel konzentrieren und innovative Technologien wie Robotik, Augmented Reality und künstliche Intelligenz nutzen. Eine aufregende Perspektive für die Zukunft!
Takeda ist und bleibt ein global führendes biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Arzneimitteln für seltene und komplexe Erkrankungen spezialisiert hat. In Österreich, wo über 4.500 Mitarbeiter:innen dafür sorgen, dass Medikamente in über 100 Länder gelangen, wird die Forschung und Entwicklung in den nächsten Jahren sicherlich spannend bleiben. Während das Unternehmen weiterhin die Verbindung zwischen Tradition und Innovation pflegt, bleibt abzuwarten, welche neuen Wege es einschlagen wird.
