Teamarbeit im Traumazentrum Wien: Jeder Handgriff zählt
Heute ist der 16.07.2026 und wir werfen einen Blick in das Traumazentrum Wien, Standort Meidling. Hier wird Teamarbeit großgeschrieben. Die enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen ist entscheidend, um die besten Ergebnisse für die Patientenversorgung zu erzielen. „Jeder Handgriff zählt“, könnte man sagen, denn besonders in kritischen Fällen ist Vertrauen zwischen den Kolleginnen und Kollegen unerlässlich.
Drazenka Stupar, eine erfahrene diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin, ist seit 20 Jahren im Krankenhaus tätig, davon seit einem Jahr in der Erstuntersuchung. Sie schildert, wie wichtig die Teamarbeit ist, besonders an Tagen, an denen bis zu 50 Rettungstransporte ins Traumazentrum einlaufen. „Ich habe noch nie einen Tag erlebt, an dem es nicht viel zu tun gab“, meint sie und fügt hinzu, dass auch an ruhigeren Tagen der Wartebereich bei der Erstuntersuchung oft voll ist.
Effiziente Abläufe und Teamarbeit
Im OP-Bereich findet einmal jährlich eine Wartungsphase statt, während derer das Haus ruhiger ist. In dieser Zeit übernimmt der Standort Brigittenau einige Leistungen, um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Während der Wartungsphase bleibt das Team dennoch gefordert, denn die Abläufe müssen auch während dieser Zeit reibungslos funktionieren.
Im Schockraum, einem der kritischsten Bereiche des Krankenhauses, wird die Versorgung Schwerverletzter interdisziplinär organisiert. Ali Zadehmohammad, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie, hebt die Stärke der Zusammenarbeit im Team hervor. „Jeder bringt seine Expertise ein, und das ist es, was uns stark macht“, erklärt er. Zudem wird ein Ganzkörper-CT in beeindruckenden ein bis zwei Minuten durchgeführt, während Laborberichte nach etwa 40 Minuten vorliegen – das ist entscheidend, wenn jede Sekunde zählt.
Saskia Ring, die medizinische Verwaltungsassistentin, spielt ebenfalls eine Schlüsselrolle, indem sie Befunde dokumentiert und die nächsten Schritte in der Patientenbehandlung organisiert. Hier ist alles genau abgestimmt – ohne ein starkes Team wäre das kaum möglich. Harry Danciu, OP- und Gipsassistent, sorgt für die idealen Arbeitsbedingungen im OP und Gipszimmer, während Johann Windischhofer, Intensivpfleger, die psychische Belastung beschreibt, die mit der Arbeit auf der Intensivstation einhergeht. „Es braucht ein starkes Team, um das alles zu bewältigen“, sagt er und weist auf das psychologische Team hin, das die Mitarbeiter unterstützt.
Die Finanzierung im Gesundheitswesen
Die AUVA finanziert sich über Arbeitgeberbeiträge, und Kürzungen der Leistungen stoßen auf großes Unverständnis. Die Mitarbeiter im Traumazentrum stehen unter Druck, doch sie meistern die Herausforderungen mit Bravour. „Wir sind hier, um zu helfen, und das machen wir auch, egal, was kommt“, sagt Drazanka Stupar mit Überzeugung.
Das Traumazentrum Wien in Meidling ist also nicht nur ein Ort der Heilung, sondern auch ein Schmelztiegel der Zusammenarbeit, in dem unterschiedliche Fachrichtungen Hand in Hand arbeiten, um das Beste für die Patienten zu erreichen. Hier zählt jeder Handgriff – und das nicht nur im OP, sondern in allen Bereichen, die für die Versorgung entscheidend sind. Wer einmal in diesen Bann gezogen wurde, der weiß, wie wichtig es ist, dass alle an einem Strang ziehen.
Wenn Sie mehr über die faszinierenden Abläufe im Traumazentrum erfahren möchten, können Sie die Details auf der Webseite nachlesen.
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