In der Mittelschule Neubaugasse in Wien hat sich etwas ganz Besonderes getan. Unter dem Projektnamen „Unternehmensschuljahr“ haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Rewe Group und der MINTality-Stiftung eine digitale Kochbuch-App namens „Infinity Cooking“ entwickelt. Ein innovatives Vorhaben, das nicht nur die Kreativität der Jugendlichen anregt, sondern auch darauf abzielt, vor allem Mädchen für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern.

Insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler sowie vier Lehrpersonen haben sich engagiert in die Entwicklung der App gestürzt. Die Idee hinter „Infinity Cooking“ ist einfach: Nutzer können ihre eigenen Rezepte mit Fotos und Beschreibungen hochladen und diese schnell in köstliche Gerichte verwandeln. Dabei wurden die jungen Entwickler von IT-Mitarbeitern der Rewe Group sowie von Künstlicher Intelligenz unterstützt – eine spannende Kombination! Marco Klamert, der Projektleiter und Lehrer, hebt hervor, wie viel die Schüler über App-Entwicklung und Teamarbeit gelernt haben. Und Martin Fluch von Rewe betont die Wichtigkeit, dass junge Menschen frühzeitig Einblicke in die IT-Welt erhalten. Das ist besonders relevant, wenn man bedenkt, wie stark der digitale Wandel unsere Zukunft prägt.

Ein Fest der Präsentation

Die App wurde bei einem Abschlussfest der Mittelschule präsentiert, was wirklich ein toller Moment für alle Beteiligten war. Die Schüler hatten die Möglichkeit, ihre Ergebnisse vorzustellen und das Beste: Sie luden die Rezepte der Buffet-Speisen, die beim Fest serviert wurden, in die App hoch. Da kann man sich nur vorstellen, wie viel Spaß sie dabei hatten, ihre Kreationen zu zeigen!

Doch der Fokus auf MINT-Bildung ist nicht nur lokal von Bedeutung. Auf nationaler Ebene verfolgt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen ganzheitlichen und vernetzten Ansatz in der MINT-Bildung. Mit dem MINT-Aktionsplan sollen Maßnahmen entlang der gesamten Bildungskette gefördert werden. Initiativen wie das „Haus der kleinen Forscher“ oder Schülerwettbewerbe wie „Jugend forscht“ tragen dazu bei, das Interesse an MINT-Fächern zu wecken. Und die Gründung einer zentralen Anlaufstelle für MINT in Deutschland, „MINTvernetzt“, zeigt, wie wichtig der Austausch und die Beratung in diesem Bereich sind.

Vielfältige Bildungsangebote

Ein „5-Punkte-Plan für mehr MINT-Kompetenzen“ wurde ebenfalls eingeführt. Er umfasst Aktionsfelder wie die Stärkung der Zusammenarbeit zwischen schulischen und außerschulischen Aktivitäten oder die Einbindung der Eltern, um den Nachwuchs für MINT-Berufsausbildung oder -Studium zu begeistern. Diese Initiativen bieten einen vielversprechenden Rahmen, um die MINT-Kompetenzen der nächsten Generation zu fördern.

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In einer Zeit, in der digitale Fertigkeiten und technisches Wissen immer wichtiger werden, ist es ein Lichtblick zu sehen, wie Schulen wie die in Neubaugasse innovative Projekte ins Leben rufen. Solche Ansätze könnten den entscheidenden Unterschied machen, wenn es darum geht, die Berufswahl von jungen Menschen zu beeinflussen und sie auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.