Im Herzen von Wien-Neubau tut sich etwas Spannendes: Das Restaurant Shiki, bekannt für seine kreative japanische Küche, geht einen neuen Weg in der Dessertwelt. Ab 2025 wird Artemis Karavani, die erste Chef Patissière des Hauses, die süßen Kreationen im Shiki übernehmen. Joji Hattori, der Eigentümer, und Küchenchef Gerhard Bernhauer haben diese Position ins Leben gerufen, um eine kulinarische Brücke zwischen Japan und Wien zu schlagen. In einer Stadt, die für ihre Mehlspeisen bekannt ist, erkennt man hier die Bedeutung von Desserts als Kulturgut.

Die 27-jährige Artemis Karavani, die aus Athen stammt und mit 19 Jahren nach Wien kam, hat sich bereits einen Namen in der Wiener Patisserie gemacht. Ihre Ausbildung begann sie im Palais Hansen Kempinski und sammelte wertvolle Erfahrungen im Restaurant „Eugen21“ im Andaz am Belvedere. Bei den Zuckerbäcker Awards hat sie ihr Talent unter Beweis gestellt – das spricht für sich!

Ein neuer Ansatz in der Patisserie

Karavani bringt eine frische Dimension in die Dessertwelt des Shiki. Sie kombiniert japanische und europäische Zutaten auf eine Art und Weise, die nicht nur den Gaumen erfreut, sondern auch das Auge anspricht. Ihr Ansatz ist eine harmonische Verbindung von handwerklicher Präzision, Ästhetik und Leichtigkeit. Sie hat betont, dass Desserts Spaß machen müssen und sieht die Patisserie als Raum für Kreativität. Das ist ganz nach ihrem Stil!

Eines ihrer ersten Meisterwerke, das sie im September auf der Gault&Millau Genussmesse präsentieren wird, ist das „SHIKI TIRA-MISO“. Diese besondere Interpretation des klassischen Tiramisu wird mit Saikyo-Miso, Salted Caramel Ganache, Koshu Sake und schwarzem Sesam zubereitet. Ein innovativer kulinarischer Austausch, der die Esskulturen beider Länder miteinander verbindet.

Kulinarische Philosophie von Joji Hattori

Joji Hattori ist bekannt für seine Philosophie, japanische Kulinarik und Kultur in Wien zu integrieren. Dabei spielt die Verbindung zwischen traditioneller japanischer Küche und einer modernen europäischen Interpretation eine zentrale Rolle. In der klassischen japanischen Küche nehmen Süßspeisen eine eher zurückhaltende Rolle ein, während sie in der österreichischen Esskultur fest verankert sind. Hattori erkennt in der Kombination beider Welten eine Weiterentwicklung des Konzepts von Shiki.

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Mit Artemis Karavani an der Spitze wird das Restaurant sicherlich neue Akzente setzen. Ihre Erfahrung und ihr Gespür für Aromen und Ästhetik könnten das Shiki zu einem noch gefragteren Ziel für Dessertliebhaber machen. Die Vorfreude auf die neuen Kreationen ist groß, und die Wiener werden sicherlich gespannt sein, was die talentierte Patissière aus ihrer Backstube zaubern wird.

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