In Wien-Neubau wird Kunst nun auf ganz besondere Weise erlebbar. Christoph Oberlechner, der Gründer der Plattform „24hdrop“, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Kunstmarkt zu demokratisieren und für alle zugänglich zu machen. Seit drei Jahren bietet seine App jeden Donnerstag ein kuratiertes Kunstwerk an, das für exakt 24 Stunden zum Verkauf steht. Ein Zufallsgenerator entscheidet am Ende dieser Frist, wer das Kunstwerk erhält. Dies ermöglicht es nicht nur erfahrenen Sammlern, sondern auch Neulingen, in die Welt der Kunst einzutauchen und sich an Werken gefragter Künstler zu erfreuen.
Vom 7. bis 17. Mai findet die erste Ausstellung in Wien statt, die Kunstwerke aus dem „24hdrop“-Portfolio präsentiert. Begleitet wird die Ausstellung von einem Pop-Up des renommierten 4-Hauben-Kochs Lukas Mraz, der nicht nur Oberlechner’s Schwager ist, sondern auch ein großes Interesse an Kunst hegt. Die Ausstellung zeigt insgesamt 14 Kunstwerke, die größtenteils aus dem Ausland stammen und käuflich erworben werden können. Ziel der Veranstaltung ist es, einen niederschwelligen Zugang zur Kunst zu schaffen und damit auch neue Sammler zu inspirieren.
Kulinarisches Highlight und limitierte Portionen
Am 9. Mai erwartet die Besucher ein kulinarisches Event, das inspiriert ist vom Kindermenü eines bekannten Franchise-Unternehmens. Auf der Speisekarte stehen unter anderem ein „Käseleberkäse Banh Mi“ und eine Nachspeise von Loacker, die in bedruckten „MrazLuka’s“-Papiersackerln serviert werden. Die Portionen sind auf 300 Stück limitiert, sodass sich die Gäste beeilen sollten, um einen der begehrten Plätze zu sichern. Für die passende Erfrischung sorgen Getränke von Grieskirchner, Lemon Sour, Vöslauer und erlesene Weine von Winzerin Katharina Gessl.
Die Vision hinter 24hdrop
Die Idee hinter „24hdrop“ ist es, den Kunstkauf für ein breiteres Publikum attraktiv zu machen. Oberlechner beobachtete, dass es für Nicht-Insider oft schwierig ist, an Werke begehrter Künstler zu gelangen, während gleichzeitig ein Überangebot an Kunst besteht. Die Plattform bietet nicht nur einen zusätzlichen Vertriebskanal für Künstler, sondern auch eine klare Struktur, die insbesondere Neueinsteigern entgegenkommt. Die Kuratierung erfolgt durch eine ausgewogene Mischung aus etablierten und aufstrebenden Künstlern, darunter auch Studierende und Autodidakt:innen.
Die Relevanz digitaler Formate hat in den letzten Jahren zugenommen, insbesondere da viele Galerien geschlossen wurden und der Kunstmarkt sich verlangsamt hat. Kunstinteressierte mit kleinem Budget können sich dennoch inspirieren lassen: Museen und Galerien bieten eine Fülle an Möglichkeiten, um sich mit Kunst auseinanderzusetzen, ohne gleich ein Vermögen auszugeben. „24hdrop“ ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie der Zugang zur Kunst erleichtert werden kann und eine neue Generation von Sammlern gefördert wird.
Für weitere Informationen und Details zur Ausstellung sowie zur Plattform „24hdrop“ besuchen Sie bitte diese Seite. Darüber hinaus finden Sie im Interview mit Christoph Oberlechner interessante Einblicke in die Hintergründe und Ziele der Plattform.