Ostbahnverkehr zwischen Wien und Bruck an der Leitha wieder planmäßig nach Bauarbeiten
Heute ist der 22.06.2026, und die Nachrichten aus der Region sind frisch und spannend. Seit dem 22. Juni verkehren die Züge auf der Ostbahn zwischen Wien und Bruck an der Leitha wieder planmäßig. Nach einer intensiven Bauphase, die rund 3,5 Monate dauerte, können Pendler:innen und Schüler:innen nun wieder bequem und zuverlässig nach Wien gelangen. Die ÖBB hat in die Infrastruktur investiert, um das Angebot erheblich zu verbessern. Und das merkt man!
Die Linien S 60, REX 6, REX 62 sowie REX 63/64 fahren jetzt wieder nach Fahrplan, was für viele eine Erleichterung ist. So kann man sich wieder auf die gewohnten Abfahrtszeiten verlassen. Auch der internationale Personen- und Güterverkehr hat seine gewohnten Kapazitäten zurück, was für die regionalen Wirtschaftszweige von großer Bedeutung ist. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt jedoch: Der Halt in Himberg entfällt bis zum 15. November 2026. Für die Bewohner:innen gibt es aber eine gute Nachricht!
Alternativen für Himberg
Die LEOpoldi-Regionalbuslinien der NÖVOG, konkret die Linien 226, 227 und 271, bedienen die Haltestelle Himberg Hauptplatz als Ersatz. Gültige ÖBB-Tickets werden auf diesen Buslinien zwischen Himberg und Wien Oberlaa (U1) anerkannt. Das erleichtert die Anreise und sorgt dafür, dass die Menschen nicht im Regen stehen gelassen werden. Tagsüber können Fahrgäste die U-Bahn-Linie U1 und die Autobuslinien 226 und 227 nutzen, während in der Nacht die S60 sowie ein Schienenersatzverkehr zur Verfügung stehen.
Der Bahnhof Himberg selbst wird bis Ende 2026 modernisiert, und die ÖBB investieren stolze 57,2 Millionen Euro in dieses Projekt. Der barrierefrei zugängliche Personentunnel ist seit Ende März geöffnet. Und das ist nicht alles: Nach Abschluss aller Maßnahmen stehen 100 überdachte Bike&Ride- sowie 95 Park&Ride-Plätze zur Verfügung, was für Radfahrer:innen und Autofahrer:innen eine willkommene Erleichterung darstellt.
Modernisierung und Zukunftsausblick
Die Arbeiten beinhalten auch den Neubau von Nebengleisen, die Errichtung von Bahnsteig 3/4 mit einem modernen Bahnsteigdach sowie die Fertigstellung von Aufzügen und Fahrradrampen. Bis Anfang Oktober 2025 sollen der Ostkopf des Bahnhofs, beide Hauptgleise und die Bahnsteigkanten fertiggestellt sein, sodass die Züge der Ostbahn wieder planmäßig fahren können. Das ist besonders für die Pendler:innen und Schüler:innen in der Region wichtig, die auf eine zuverlässige Anbindung angewiesen sind.
Insgesamt zeigt sich, dass die ÖBB mit diesen Investitionen eine effiziente und störungsfreie Betriebsabwicklung auf der Ostbahn zum Ziel hat. Neben der Modernisierung des Bahnhofs Himberg werden auch andere Maßnahmen umgesetzt, um den Komfort für die Reisenden zu erhöhen. So wird es beispielsweise ein taktiles Leitsystem und verglaste Bahnsteig-Wartekojen geben, die den Aufenthalt angenehmer gestalten.
Die Ostbahn bleibt eine zentrale Verkehrsader für die Region, und die aktuellen Entwicklungen sind ein positives Zeichen für die Zukunft der Bahninfrastruktur. Ob beim Pendeln zur Arbeit oder beim Besuch von Freunden – die Bahn wird immer mehr zum Rückgrat des öffentlichen Verkehrs. Und das ist nicht nur für die Umwelt wichtig, sondern auch für die Lebensqualität der Menschen in der Region.
Die ÖBB transportierten 2025 559 Millionen Fahrgäste und 79 Millionen Tonnen Güter. Das ist eine beeindruckende Zahl und zeigt, wie wichtig der Bahnverkehr für Österreich ist. Der Strom für Züge und Bahnhöfe stammt zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien, was einen nachhaltigen Beitrag zur Umweltschonung leistet. Mit einer Pünktlichkeit von 94,1 Prozent im Personenverkehr kann sich die Bahn auch in diesem Punkt sehen lassen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Entwicklungen in den kommenden Jahren weiter entfalten werden.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Mobility Blog und die Presse der ÖBB.
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