In St. Pölten tut sich was! Bürgermeister Matthias Stadler hat mal wieder ein Thema angesprochen, das viele auf den Nägeln brennt: die Übersiedlung fehlender Landesinstitutionen aus Wien nach St. Pölten. Nach 40 Jahren des Wartens – ja, das ist eine lange Zeit – findet Stadler, dass jetzt endlich Schluss sein sollte mit dem Warten. Viele Institutionen wie das AMS, die Apothekerkammer und die Ärztekammer haben bereits den Schritt gewagt und ihren Sitz in die Landeshauptstadt verlegt. Doch einige bleiben hartnäckig in Wien. Trotz der bisherigen erfolglosen Versuche zur Übersiedelung sieht Stadler Licht am Ende des Tunnels, insbesondere durch das geplante Sicherheitszentrum, das neue Möglichkeiten für die Ansiedlung bieten könnte. Wie er betont, könnte die Verlagerung des Landesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung ins neue Zentrum freigewordene Flächen in der Herrengasse schaffen, die dann für weitere Institutionen genutzt werden könnten. Mehr dazu findet ihr in einem Artikel der Krone.

Erst im Juli 2022 gab es den offiziellen Startschuss für die Erweiterung des Sicherheitszentrums. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bundesinnenminister Gerhard Karner und Stadler selbst waren dabei – es hatte eine gewisse Feierlichkeit, die in der Luft lag. Auf einem Areal von 22.000 Quadratmetern wird ein Zentrum gebaut, das Platz für bis zu 1.300 Personen bietet. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken. Es wird spannend: Im Sicherheitszentrum sollen die Logistikabteilung, das Landeskriminalamt und sogar die Diensthundeabteilung untergebracht werden. Ein ganz besonderes Highlight wird das Einsatz- und Trainingszentrum der Landespolizeidirektion Niederösterreich sein. Und wie es sich für ein modernes Projekt gehört, wird darauf geachtet, dass es genügend Grünflächen gibt! Das alles zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Stadtgemeinde ist – wie auch Landespolizeidirektor Popp betonte. Aber machen wir uns nichts vor, ein bisschen Herausforderung gibt es auch. Stadler sprach von den Schwierigkeiten im Grundstücksmanagement, um das Areal zu sichern, aber das Projekt hat jetzt schon das Potenzial, einen neuen Stadtteil St. Pöltens zu schaffen. Wo wird das alles enden? Man darf gespannt sein!

Das Sicherheitszentrum im Detail

Die Bauarbeiten für das neue Sicherheitszentrum sollen Mitte 2027 beginnen, mit einer Fertigstellung, die für 2030 geplant ist. Die Kosten belaufen sich auf rund 171 Millionen Euro. Das Innenministerium wird die Gebäude anmieten, und das Finanzministerium hat bereits zugestimmt. Ein weiterer Pluspunkt ist die Bruttogeschossfläche von 36.300 Quadratmetern, die eine Unterbringung von verschiedenen sicherheitsrelevanten Einrichtungen ermöglicht. Hier sind auch die Polizeiinspektion und das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung mit dabei. Das alles wird den Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen, denn das Sicherheitszentrum wird auch Bürgerservice anbieten – Führerscheinanträge, amtsärztliche Untersuchungen und sogar Strafregisterbescheinigungen können dort beantragt werden. Das klingt doch nach einem echten Fortschritt! Stadler hebt hervor, dass dies eine zentrale Bereitstellung von Sicherheitsverwaltungsleistungen ermöglicht und gleichzeitig zusätzliche Arbeitsplätze in der Landeshauptstadt geschaffen werden.

Wenn wir uns die Dimensionen des Projekts vor Augen führen, wird klar, dass hier nicht nur ein Gebäude entsteht, sondern ein neuer Raum für Sicherheit und Zusammenarbeit. Bundesminister Karner spricht von einer erhöhten Schlagkraft im Kampf gegen Kriminalität. Das Sicherheitszentrum wird mehr als nur ein Bau sein; es wird ein Zeichen der Investition in die Sicherheit der Menschen in Niederösterreich sein. Die Stadt hat bereits den Beschluss zur Bereitstellung der nötigen Flächen gefasst und unterstützt das Vorhaben finanziell. Man spürt die Aufbruchsstimmung in der Luft, und das ist einfach nur aufregend!