Wien, die pulsierende Metropole, bleibt auch 2026 ein Magnet für internationale Handelsmarken. Der aktuelle Retail-Marktbericht von CBRE zeigt eindrucksvoll, dass die Nachfrage nach erstklassigen Verkaufsflächen in den besten Lagen der Stadt ungebrochen ist. Man könnte sagen, dass der stationäre Handel hier eine kleine Renaissance erlebt! Über 20 Millionen Nächtigungen pro Jahr bis 2025 durch den Tourismus geben dem Ganzen einen zusätzlichen Schub. In einer Stadt, in der die Straßen voller Leben sind, ist das kein Wunder.
Das kontinuierliche Bevölkerungswachstum sorgt für eine bemerkenswerte Stabilität des Marktes. Es ist fast so, als wäre Wien ein Magnet für Menschen aus aller Welt. Die Spitzenmieten für Verkaufsflächen steigen, und es wird berichtet, dass sie mittlerweile rund 380 Euro pro Quadratmeter und Monat erreichen. Das ist schon eine Ansage! Aber das Angebot bleibt begrenzt, was die Sache noch spannender macht. Immer mehr internationale Marken setzen auf repräsentative Standorte, und vor kurzem haben sich Marken wie Loewe, Celine und Zimmermann in der Innenstadt niedergelassen. Der Luxusmarkt boomt, und das zieht weitere interessante Akteure an.
Neue Marken und Standortoptimierungen
Ein weiteres Highlight ist die geplante Eröffnung des ersten Flagship-Stores von ON Running in Wien Neubau im Sommer 2026. Das ist ein spannender Schritt für die Marke und zeigt, wie sehr Wien als Standort für internationale Unternehmen geschätzt wird. Aber nicht nur ON Running ist auf dem Radar. Marken wie Arket und die dänische Handelskette Normal AS haben ebenfalls ihren Markteintritt angekündigt. Es ist fast so, als würde die Stadt in einem Wettlauf der besten Handelsmarken stehen!
Die innerstädtischen Lagen, insbesondere das „Goldene U“ mit Kohlmarkt, Graben und Kärntner Straße, sind nach wie vor gefragte Retail-Standorte. Die Mariahilfer Straße gewinnt ebenfalls an Bedeutung, auch wenn es hier punktuell Leerstände gibt. Ein Trend, der immer deutlicher wird, ist die Veränderung der Handelsflächen. Immer mehr setzen auf multifunktionale Nutzungskonzepte, wobei Gastronomie und Entertainment stärker in den Fokus rücken. Das bedeutet, dass Kunden nicht nur zum Einkaufen kommen, sondern auch zum Verweilen und Genießen.
Marktentwicklungen und Herausforderungen
Der Einzelhandelsumsatz in Österreich steigt, und für 2025 wird ein inflationsbereinigter Anstieg um 0,8 Prozent prognostiziert. Doch trotz dieser positiven Entwicklungen lastet ein gewisser Druck auf den Markt. Steigende Energie- und Personalkosten belasten viele Händler. Wir erleben eine Phase der Konsolidierung, in der sich die Marktakteure immer selektiver verhalten. Die großen internationalen Investoren haben jedoch ein Auge auf Wien geworfen und konzentrieren sich auf Core-Produkte und Trophy-Assets. Das Retail-Investmentvolumen wird für 2025 auf rund 485 Millionen Euro geschätzt.
Interessanterweise zeigt der Retailmarkt außerhalb Wiens Stabilität, allerdings mit standortspezifischen Unterschieden. Linz entwickelt sich zu einem eigenständigen Handelsstandort mit hoher Kaufkraft, während Graz von einem Bevölkerungswachstum und einer hohen Studierendendichte profitiert. Salzburg bleibt als internationale Tourismusdestination ein beliebter Ort, wo die Altstadt eine hohe Frequenz verzeichnet.
Insgesamt bleibt Wien eine internationale Einkaufsmetropole. Die Dynamik auf dem Investmentmarkt zeigt, dass die Stadt auch in schwierigen Zeiten an Attraktivität nichts eingebüßt hat. Die Passantenfrequenzen in den Top-Lagen wie Graben und Kärntner Straße sind 2024 im Vergleich zu 2022 um bis zu 50 Prozent gestiegen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Markt weiterentwickelt und welche neuen Konzepte und Marken die Wiener Einkaufslandschaft noch bereichern werden. Die Zukunft des Einzelhandels in Wien hat jedenfalls viel Potenzial!
