Heute ist der 13.07.2026, und in Wien-Simmering gibt es Neuigkeiten aus der Würstelstand-Szene! Patricia Pölzl hat mit ihrem Würstlstand „Eh scho wuascht“ am Zentralfriedhof nicht nur einen echten Geheimtipp geschaffen, sondern auch die Herzen vieler Wiener erobert. Der Stand, der im Herbst 2022 eröffnet wurde, hat sich über die Bezirksgrenze hinaus einen Namen gemacht. Die Atmosphäre dort ist oft lebhaft, mit langen Warteschlangen zu Stoßzeiten, wenn die Besucher nicht nur die Würstel, sondern auch die charmante Patricia kennenlernen möchten.

Der Standort ist wirklich ideal gewählt – direkt beim 2er Tor, hinter der Straßenbahnstation der Linien 71 und 11. Hier können die Gäste Würstel aus dem Weinviertel genießen, und zwar mit süßem oder scharfem Senf, Majo und Ketchup. Patricia legt großen Wert auf Qualität und Transparenz. Die Herkunft der Wurstwaren ist für jeden sichtbar ausgehängt, und sie bezieht ihre Würstel von der Fleischhauerei Wild aus Gaweinstal, einem Familienunternehmen, das seit 1868 auf regionale Viehzucht setzt und selbst schlachtet. Ein bisschen stolz ist sie auch auf diese Partnerschaft, die durch eine Empfehlung aus Bad Pirawarth zustande kam.

Expansion nach Hietzing

Doch damit nicht genug! Seit Anfang Juli 2023 hat Pölzl auch den Würstelpavillon in Hietzing eröffnet – Am Platz 9, ganz in der Nähe des Tiergartens Schönbrunn. Dieser Pavillon soll mit der gleichen Qualität wie ihr ursprünglicher Stand in Simmering überzeugen. Die Würstel stammen, wie gesagt, vom selben niederösterreichischen Lieferanten. Es war eine Renovierung nötig, und das hat sie mit viel Engagement und Liebe zum Detail umgesetzt. Die Öffnungszeiten sind von Donnerstag bis Sonntag zwischen 11 und 19 Uhr, während der Stand in Simmering täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet bleibt.

Pölzl hat sich das Ziel gesetzt, alten, leerstehenden Lokalen mit Geschichte neues Leben einzuhauchen. Das ist nicht nur ein wirtschaftliches Unterfangen, sondern auch eine Herzensangelegenheit für sie. Es ist eine wahre Freude zu sehen, wie sie mit ihrer Leidenschaft für die Wiener Würstelstandkultur ein Stück Tradition am Leben erhält. Übrigens, die Wiener Würstelstandkultur wird 2024 in das nationale UNESCO-Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen – eine Auszeichnung, die Patricia und ihre Kollegen im Dezember 2025 entgegennehmen durften.

Ein Stück Heimat

Pölzl selbst stammt aus dem Waldviertel und hat ein Tourismus-Management-Studium an der FH Wien abgeschlossen. Ihre Reise in die Welt der Würstelstände begann mit der Entdeckung eines leerstehenden Standorts, der sie sofort in seinen Bann zog. Es war einfach klar, dass sie diesen übernehmen musste. Die Verbindung zu ihrer Heimat spiegelt sich nicht nur in den Produkten wider, die sie anbietet, sondern auch in der Art und Weise, wie sie ihre Kunden behandelt – mit einem Lächeln, einem kleinen Plausch und der Offenheit, die viele so schätzen.

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In einer Zeit, in der viele traditionelle gastronomische Betriebe kämpfen, ist es erfrischend zu sehen, wie jemand mit so viel Enthusiasmus und Engagement die Wiener Imbisskultur belebt. Patricia Pölzl zeigt, dass es auch im Lebensmittelbereich möglich ist, mit Qualität und Herzblut zu überzeugen. Wenn du also demnächst in der Nähe des Zentralfriedhofs oder des Tiergartens bist, schau unbedingt vorbei und koste die köstlichen Würstel – du wirst es nicht bereuen!

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