Heute ist der 23.05.2026 und in Wien-Wieden steht ein ganz besonderes Ereignis vor der Tür. Am 30. Mai 2026 um 19:30 Uhr wird im Raum A228 der metatektur, Argentinierstraße 30B, die Wiener Erstaufführung des Films „PLANETENWERK“ von Lukas Marxt und Michael Petri stattfinden. Dieser Film, der mit Ralf Lüddemann zusammenarbeitet, verspricht, ein faszinierendes Erlebnis zu werden!
„PLANETENWERK“ ist eine Rückkehr nach Lanzarote, wo die Geschichte von Ralf Lüddemann weitergeführt wird. Der Film beleuchtet die Grenze zwischen Bildschaffenden und Abgebildeten und macht diese Fließgrenze auf eine bemerkenswerte Art sichtbar. Im Vergleich zu „RALFS FARBEN“, einem Filmportrait über einen schizophrenen Mann, der als Einsiedler auf Lanzarote lebt, bietet „PLANETENWERK“ eine umgekehrte Perspektive. Hier blickt Lüddemann auf die Hotelwelt der Filmemacher zurück – eine interessante Wendung!
Einblicke in den Film
Der Film zeigt menschenleere Einstellungen zwischen Hotel, Tunnel und Meer und nutzt dabei klare visuelle Elemente. Wellen brechen in den Reflexionen von Glastüren, während Innenräume sich in die Wüste erweitern. Lukas Marxt hat in einem therapeutischen Setting eine wiederkehrende Frage und Angst über Gedanken, die von Ralf auf ihn überspringen könnten, thematisiert. Diese emotionale Tiefe wird durch die Anwesenheit des Filmteams nach dem Screening unterstrichen, das für ein Publikumsgespräch zur Verfügung steht.
Aber das ist noch nicht alles! Nach dem Gespräch wird es eine 7-Zoll/Tape/Sound-Performance von Macello Basstrojani und Kalifornia geben. Das Ganze findet in deutscher Sprache mit englischen Untertiteln statt. Eine Anmeldung ist erforderlich unter A228@metatektur.org. Wer also Lust hat, sich in diese spannende Welt der filmischen Reflexion und Interaktivität zu stürzen, sollte sich schnell anmelden!
Ein wichtiger Kontext
Zusätzlich zu diesem Filmereignis wird der Themenbereich der Mediennutzung und deren Einfluss auf die mentale Gesundheit immer relevanter. Die Filmreihe, die 2025 veröffentlicht wurde, thematisiert unter anderem die Auswirkungen übermäßiger Mediennutzung und sensibilisiert für Risiken wie Cybermobbing und digitale Gewalt. Das ist besonders wichtig in einer Zeit, in der Jugendliche stark von sozialen Medien geprägt sind.
In dieser filmischen Auseinandersetzung wird nicht nur die Kunst gesehen, sondern es entsteht auch ein Dialog über die Herausforderungen, die mit dem digitalen Zeitalter einhergehen. Es ist spannend zu sehen, wie solche Themen in Kunst und Film integriert werden und welche Diskussionen sie anstoßen können.
Für alle, die neugierig auf die Verbindung von Kunst, Film und aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen sind, ist „PLANETENWERK“ ein absolutes Muss. Weitere Informationen gibt es auf www.metatektur.org. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, Teil dieser einzigartigen Veranstaltung zu werden!