Heute ist der 3.07.2026 und in Wien-Wieden gibt es mal wieder Aufregung um die Straßenbahnen. Die Wiener Linien haben die Umwandlung einer Parkspur auf der Wieden in eine Fahrbahn für die Linie D angekündigt. Der Plan soll helfen, die Straßenbahn schneller zu machen, denn wie wir alle wissen – oder auch nicht – gibt es oft Staus, falsch geparkte Autos und andere Hindernisse, die den Verkehr aufhalten. Das klingt nach einer Lösung, aber die Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl von der SPÖ sieht das Ganze eher skeptisch. Sie findet, dass der aktuelle Plan nicht wirklich sinnvoll ist. Nach einem Treffen mit den Wiener Linien, bei dem man sich nicht auf einen gemeinsamen Nenner einigen konnte, bleibt der Bezirk unzufrieden.

Das Maßnahmenpaket zur Beschleunigung mehrerer Öffis in Wien hat sich die Linie D als Vorreiter ausgesucht. Sechs von insgesamt zwanzig geplanten Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Eine davon betrifft das frühere Grün der Ampeln an bestimmten Kreuzungen, was den Öffis zugutekommen soll. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die Linie D pro Fahrtrichtung um bis zu drei Minuten schneller werden. Das klingt zwar nach nicht viel, aber in der Hektik des Stadtlebens kann jede Minute entscheidend sein.

Verlust von Parkplätzen und neue Regelungen

Die Umwandlung der Parkspur auf der Prinz-Eugen-Straße zwischen Goldeggasse und Weyringerstraße bedeutet allerdings einen Verlust von etwa 25 Stellplätzen. Das wird nicht nur die Anwohner, sondern auch die Pendler betreffen. Halbwidl hat die Wiener Linien eingeladen, um die Sorgen der Anwohner zu hören und zu diskutieren, aber die Wiener Linien scheinen fest entschlossen. Sie haben angekündigt, dass weitere Maßnahmen zur Beschleunigung beschlossen sind, darunter ein Parkverbot in der Prinz Eugen Straße.

Interessanterweise wird auch die Haltestelle Parlament aufgegeben, da die benachbarten Haltestellen deutlich mehr genutzt werden. Das sind alles Schritte, die auf die bevorstehende Sperre der ÖBB S-Bahn Stammstrecke abzielen. Vielleicht ist das auch ein Teil der Strategie, um die Stadt besser durch den Verkehr zu lenken und die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu fördern. Die ersten Maßnahmen zur Beschleunigung der Linie O wurden ebenfalls getroffen, und man hat bereits 30 Beschleunigungspotenziale identifiziert. Es bleibt also spannend, wie sich das alles entwickeln wird.

Wenn Sie mehr über die aktuellen Fahrpläne und weitere Informationen zu den Wiener Linien erfahren möchten, können Sie die offizielle Website besuchen: wienerlinien.at.

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