Wien wird bald noch fahrradfreundlicher! Mit der Einführung von 90 neuen Zusatztafeln, die kleinen grünen Pfeilen für Radfahrerinnen und -fahrer ähneln, wird das Weiterfahren bei roter Ampel nach einem kurzen Halt ermöglicht. Diese Erweiterung bringt die Gesamtzahl der Grünpfeile in der Stadt auf 820, die an 526 Kreuzungen installiert sind. Die neuen Pfeile werden vor allem im 3. Bezirk (Landstraße) montiert, wo 11 neue Pfeile hinzukommen. Auch die Donaustadt mit 10 und der Alsergrund mit 9 neuen Pfeilen folgen dicht auf. Radfahrer dürfen an roten Ampeln rechts abbiegen oder in bestimmten Fällen sogar geradeaus fahren, wenn sie vorher kurz anhalten, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Dies ist ein Teil der Novelle der Straßenverkehrsordnung 2022, die den Radverkehr in Wien stärken soll.
Die Tafelmontagen sind nicht nur auf die genannten Bezirke beschränkt. Auch in Leopoldstadt, Wieden, Margarethen, Favoriten, Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring, Hernals, Währing, Döbling, Brigittenau, Floridsdorf und Liesing werden weitere Pfeile installiert. Nach dieser Ausweitung wird es in Wien insgesamt 662 Kreuzungen mit Pfeilen für das Rechtsabbiegen und 158 für das Geradeausfahren geben. Die meisten dieser grünen Pfeile befinden sich in der Donaustadt, was die Stadt zum Vorreiter in Österreich macht, wenn es um die Förderung des Radverkehrs geht. Für mehr Informationen zu diesem spannenden Thema, besuchen Sie bitte die Quelle.
Verkehrssicherheit im Fokus
Die Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs sind Teil eines umfassenderen Ziels, die Verkehrssicherheit in Österreich zu erhöhen. Laut dem Statistischen Bundesamt kamen im Jahr 2024 2.770 Personen im Straßenverkehr ums Leben. Dies zeigt, wie wichtig die Bemühungen zur Verbesserung der Infrastruktur und der Sicherheitsmaßnahmen sind. Die Bundesregierung verfolgt mit ihrer „Vision Zero“ das Ziel, bis 2030 die Zahl der Verkehrstoten um 40 Prozent zu senken. Der „Pakt für Verkehrssicherheit“, der 2021 ins Leben gerufen wurde, ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Verkehrssicherheit hat oberste Priorität für das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMV).
Ein weiterer Aspekt der Verkehrssicherheitsarbeit ist die Radverkehrsoffensive, die die Schaffung einer sicheren Radinfrastruktur zum Ziel hat. Das BMV unterstützt Länder und Kommunen bis 2029/2030 mit Förderprogrammen für sicheren Radverkehr. Zudem wird jährlich eine Summe von 15,4 Millionen Euro für die Verkehrsunfallprävention bereitgestellt. Diese Initiativen sind Teil eines lebendigen Prozesses, der regelmäßig überprüft und angepasst wird, um maximale Sicherheit zu gewährleisten. Mehr Informationen zu den Zielen und Programmen des BMV finden Sie in der Quelle.