Heute ist der 19.10.2026 und in der Pfarrgemeinde St. Margareten in Wolfsberg war es ein ganz besonderer Sonntag. Der Weltmissionssonntag, ein Tag, der jährlich in der römisch-katholischen Kirche gefeiert wird, stand auf dem Programm. In dieser Gemeinde wurde der Tag mit einem Gottesdienst gefeiert, der sich ganz auf die Kinder und Jugendlichen konzentrierte. Es war ein Fest voller Glauben, Hoffnung und Herzlichkeit – wirklich ansteckend!

Pfarrer Christoph Kranicki begrüßte die versammelten Gläubigen und vermittelte mit seinen drei Botschaften „Fürchtet euch nicht!“, „Nur Mut!“, „Freut euch!“, eine Atmosphäre der Zuversicht. Besonders berührend war die Vorstellung der Erstkommunionkinder, die ihren Weg zur Erstkommunion beginnen. Unterstützung erhielten sie dabei durch Religionslehrerin Maria Grantner, die sich mit viel Engagement um die Kinder kümmert. Die jungen Firmlinge zeigten sich ebenfalls aktiv: Sie hatten sich in einem Sozialprojekt für die Weltmission engagiert und verhalfen mit dem Verkauf von Missionspralinen dazu, die Päpstlichen Missionswerke zu unterstützen.

Ein Tag der Begegnung und des Miteinanders

Der Weltmissionssonntag, der universalkirchlich auf den vorletzten Sonntag im Oktober festgelegt ist, wurde 1926 von Papst Pius XI. eingeführt. Er soll dazu dienen, das Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung zur Evangelisierung der Welt zu fördern. In der Pfarrgemeinde St. Margareten wurde dieser Gedanke lebendig. Die Menschen kamen zusammen, um sich auszutauschen, zu beten und zu feiern. Es war ein Tag, an dem die Gemeinschaft zwischen Jung und Alt besonders betont wurde. Ein wirklich schönes Bild!

Die Spenden, die an diesem Tag gesammelt werden, fließen in den „Solidaritätsfonds“ der Päpstlichen Missionswerke. Dort werden sie sinnvoll eingesetzt, um die finanzielle Grundversorgung der Missionsdiözesen weltweit zu sichern. Das ist besonders wichtig, denn viele dieser Diözesen kämpfen mit Herausforderungen, die oft aus struktureller Schwäche und Armut resultieren. Ein Beispiel dafür ist Madagaskar – die viertgrößte Insel der Welt, die sowohl mit einer hohen Biodiversität als auch mit tiefen gesellschaftlichen Notlagen zu kämpfen hat. Über 75 Prozent der Bevölkerung leben dort unterhalb der Armutsgrenze, und die Kinder haben oft keinen Zugang zur Schulbildung. Tragisch, oder?

Ein Blick in die Zukunft

Der Weltmissionssonntag ist nicht nur ein einmaliges Ereignis. Er hat historische Wurzeln, die bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreichen, als Pauline-Marie Jaricot 1818 den Weltmissionsverein in Lyon gründete. Dieser Verein wurde später in das „Päpstliche Werk der Glaubensverbreitung“ umgewandelt. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Idee der weltweiten Solidarität entfaltet hat und bis heute lebendig bleibt. Missio Deutschland unterstützt Ortskirchen in rund 100 Ländern mit jährlich etwa 50 Millionen Euro. Das zeigt, dass die katholische Kirche sich für die Menschen in Not einsetzt und sie nicht allein lässt.

Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Der Sonntag in St. Margareten war tatsächlich ein Fest der Begegnung, der Hoffnung und der gelebten Nächstenliebe. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die zur Gestaltung dieses besonderen Sonntags beigetragen haben. Es bleibt zu hoffen, dass der Geist des Weltmissionssonntags noch lange nachwirkt und wir alle inspiriert werden, aktiv zu helfen und zu unterstützen. Man kann nie genug Nächstenliebe verbreiten!