Heute ist der 25.09.2026, und es gibt spannende Neuigkeiten aus Villach! Der neue AMS-Standort hat seine Türen geöffnet und verspricht einiges. Rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort unter einem Dach versammelt, und das in einem Gebäude, das nicht nur modernisiert, sondern auch barrierefrei gestaltet ist. Das ist ein echter Gewinn für alle, die auf der Suche nach neuer beruflicher Orientierung sind oder sich einfach nur beraten lassen möchten.

Im Erdgeschoss findet sich das neu gestaltete BerufsInfoZentrum, das nicht nur für individuelle Beratung zur Ausbildung, Weiterbildung und Berufsmöglichkeiten da ist, sondern auch Workshops für Schulklassen anbietet. Die Idee dahinter? Junge Leute frühzeitig ansprechen und ihnen helfen, ihren Weg zu finden. In den ersten beiden Etagen gibt’s dann die Services für Arbeitskräfte und Unternehmen, die auf kurze Wege und eine bessere Zusammenarbeit setzen. Offene Wartezonen und übersichtliche Zugänge sorgen dafür, dass niemand verloren geht – und wer schon mal in einem Amt war, weiß, wie wichtig das ist!

Ein Flagship-Store für die Region

Die Eröffnungsrede der Landesrätin Beate Prettner unterstrich die Bedeutung der persönlichen Beratung in Zeiten, in denen sich der Arbeitsmarkt ständig wandelt. Es ist nicht nur eine Frage der Infrastruktur, sondern auch der Unterstützung bei der Jobsuche und beruflichen Neuorientierung. Peter Wedenig, Geschäftsführer von AMS Kärnten, nennt den Standort sogar einen „Flagship-Store“. Das lässt aufhorchen! Josef Zeichen, der Leiter von AMS Villach, sieht das Ganze als wichtigen Beitrag zur Beschäftigung und Fachkräftesicherung. Auch Villachs erste Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig betont, wie wichtig ein funktionierender Arbeitsmarkt für die Stadt ist. Da steckt viel drin, oder?

Allerdings gibt es auch Schattenseiten. Die Arbeitslosigkeit in Kärnten ist im August um 2,3% gestiegen. Das klingt nicht gerade ermutigend. Im Vergleich zu anderen Bundesländern liegt Kärnten an zweiter Stelle, nur Wien hat mit +0,7% weniger Zuwachs. Ganz Österreich sieht sich einer Zunahme der Arbeitslosigkeit von 3,3% gegenüber. Der Beschäftigtenstand bleibt stabil bei 228.000 unselbstständig Beschäftigten, was zumindest eine positive Nachricht ist. Aber die Zahl der offenen Stellen ist im Vergleich zum August 2025 um 18,8% gestiegen – da gibt’s also auch Lichtblicke in der dunklen Zeit.

Besonders betroffen: Ältere und junge Menschen

Ein besorgniserregender Trend ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei über 50-Jährigen, der um 3,9% gestiegen ist. Langzeitarbeitslosigkeit, also Menschen, die über ein Jahr vorgemerkt sind, ist um 5,8% gestiegen. Immerhin bleibt Kärnten in beiden Gruppen unter dem Österreichschnitt. Bei den Jugendlichen sieht es jedoch anders aus: Hier ist die Arbeitslosigkeit um 5,1% gestiegen, was über dem Bundesdurchschnitt liegt. Besonders betroffen sind Frauen zwischen 20 und 24 Jahren mit einem Anstieg um 10,1%. Das sind erschreckende Zahlen für eine Region, die sich gerade bemüht, ihre Fachkräfte zu sichern.

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Die Herausforderungen sind also groß, aber die neue AMS-Zentrale in Villach könnte der Schlüssel sein, um den Menschen in der Region neue Perspektiven zu bieten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation entwickelt und ob die neuen Angebote im AMS tatsächlich dazu beitragen können, die Arbeitslosigkeit zu senken und den Menschen zu helfen, ihren Platz im Arbeitsmarkt zu finden.