Heute ist der 22.05.2026 und in Krems an der Donau tut sich Spannendes im Bereich der Gesundheitsversorgung. Landesrat Anton Kasser hat kürzlich das Universitätsklinikum Krems besucht. Sein Ziel? Einen persönlichen Eindruck vom klinischen Alltag zu gewinnen. Begleitet wurde er von der Klinikleitung und dem Landtagsabgeordneten Josef Edlinger. Es war ein richtig informativer Austausch, der die Wichtigkeit der Zusammenarbeit zwischen Politik und Gesundheitswesen unterstrich.
Kasser hatte die Gelegenheit, verschiedene Abteilungen zu besichtigen, darunter das Herzkatheterlabor, die Onkologie und die Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten. Hier informierten Vertreter aus Medizin und Pflege über aktuelle Herausforderungen und Behandlungsmethoden. „Der direkte Austausch ist wertvoll“, betonte Kasser. Das fand auch die ärztliche Direktorin Andrea Zauner-Dungl, die die Relevanz des persönlichen Dialogs hervorhob. Es zeigt sich, dass die Menschen hinter den medizinischen Prozessen und die täglichen Abläufe nicht nur wichtig, sondern auch faszinierend sind.
Ein Blick in die Zukunft der Gesundheitsversorgung
Ein zentrales Thema während des Besuchs war der NÖ Gesundheitsplan 2040+. Dieser ambitionierte Plan zielt darauf ab, die Gesundheitsversorgung in Niederösterreich langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln. Besonders spannend ist die angestrebte standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen Krems und Melk, die darauf abzielt, medizinische Kompetenzen zu bündeln. Die Modernisierung der Gesundheitsversorgung steht hierbei ganz oben auf der Agenda.
In der Region NÖ Mitte liegt der Fokus darauf, bestehende Strukturen zu stärken. Das umfasst unter anderem den Ausbau der Akutgeriatrie und Remobilisation sowie den Einsatz von Roboterchirurgie. Das ist schon ein echter Fortschritt! Zudem wird die tagesklinische und ambulante Behandlung, besonders im HNO-Bereich, weiter ausgebaut. Im Jahr 2025 wurden über 44.000 tagesklinische Eingriffe in den niederösterreichischen Kliniken durchgeführt – eine beeindruckende Zahl, die zeigt, wie wichtig und effektiv diese Behandlungsform ist.
Medizinische Schwerpunkte und innovative Techniken
Die häufigsten tagesklinischen Eingriffe sind Katarakt-Eingriffe, Curettagen sowie Karpaltunnelsyndrom- und Gelenkspiegelungen. Das Schöne daran? Patienten können am selben Tag nach Hause zurückkehren. Das verbessert nicht nur die Lebensqualität, sondern reduziert auch den Stress, der oft mit längeren Krankenhausaufenthalten einhergeht. Die Einführung modernster Narkoseverfahren und minimalinvasiver Techniken macht die Behandlungen noch sicherer und angenehmer.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die geplante Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den Klinikverbänden in Tulln, Klosterneuburg, Krems und Melk. Das wird nicht nur die Behandlungsqualität erhöhen, sondern auch die Patientenversorgung in der Region verbessern. Ein konkretes Beispiel ist der Ausbau der Strahlentherapie am UK Krems von drei auf fünf Linearbeschleuniger. Auch die roboterassistierte Chirurgie wird hier Einzug halten – ein echter Fortschritt, der die Möglichkeiten der Chirurgie revolutionieren kann.
Die Entwicklungen am Universitätsklinikum Krems und die Pläne für die Zukunft sind vielversprechend. Man spürt förmlich den Elan und die Motivation, die in den Projekten stecken. Wenn die angestrebten Ziele umgesetzt werden, kann man auf eine hochwertige medizinische Versorgung in Niederösterreich hoffen – die Patienten werden es danken!