Zukunftsfitte Wasserwirtschaft in Oberösterreich: Umwelt- und Klima-Landesrat Kaineder im Mühlviertel unterwegs
Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Die Grünen) war kürzlich im Mühlviertel unterwegs, um sich ein Bild von den Aktivitäten dreier Wassergenossenschaften zu machen. Sein Ziel? Eine Vorstellung der zukunftsfitten Wasserwirtschaft in Oberösterreich. Eine der Stationen war die Wassergenossenschaft Oberthal-Niederthal in der Gemeinde Engerwitzdorf. Diese Genossenschaft hat die wichtige Aufgabe, die Ortschaften Amberg, Edtsdorf, Oberthal und Niederthal mit Wasser zu versorgen. Ein nicht ganz unwichtiges Thema, wenn man bedenkt, wie viel wir alle auf sauberes Wasser angewiesen sind!
Besonders bemerkenswert ist das bevorstehende 80-jährige Bestehen des OÖ Wasser Genossenschaftsverbandes, der über 2.000 Mitgliedsgenossenschaften umfasst. Der Verband ist nicht nur für die Trinkwasserversorgung zuständig, sondern auch für Abwasserreinigung, Bewässerung, Hochwasserschutz, sowie die Beratung und Ausbildung von Ehrenamtlichen. Kaineder betonte in seinen Ausführungen die Verantwortung, die wir für den Schutz der Wasserressourcen tragen – nicht nur für uns, sondern auch für die kommenden Generationen.
Nachhaltigkeit und Artenvielfalt
Die Wassergenossenschaft Oberthal-Niederthal betreut eine Fläche von 174 Hektar und hat 47 Mitglieder. Sie engagiert sich aktiv für einen funktionierenden Bodenwasserhaushalt auf landwirtschaftlichen Flächen. Uferbepflanzungen werden beispielsweise durchgeführt, um Bäche zu beschatten und Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Ein cleverer Schachzug, um auch den Wasserabfluss bei Hochwasser zu gewährleisten. Kaineder hob hervor, wie wichtig es ist, Böden, Bäche, Landwirtschaft und die Artenvielfalt zu schützen. Das ist nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern ein echtes Anliegen!
Doch die Initiativen zur Verbesserung der Wasserwirtschaft hören hier nicht auf. Auf nationaler Ebene wurden im Jahr 2025 rund 1,15 Milliarden Euro in die österreichische Wasserwirtschaft investiert. Diese Investitionen betreffen nicht nur die Siedlungswasserwirtschaft, sondern auch die Gewässerökologie und den Hochwasserschutz. Der Bericht „Umweltinvestitionen des Bundes – Maßnahmen der Wasserwirtschaft 2025“ dokumentiert diese Förderungen und Finanzierungen.
Investitionen und Arbeitsplätze
Die Ziele dieser umfangreichen Investitionen sind klar: Schutz des Grundwassers, Reinhaltung der Fließgewässer, Sicherung einer nachhaltigen Trinkwasserversorgung und Schutz der Bevölkerung vor Hochwasserereignissen. Außerdem stärken diese Maßnahmen die regionalen Wirtschaftskreisläufe und sichern Arbeitsplätze. Im Jahr 2025 wurden so insgesamt 20.550 Green Jobs geschaffen oder gesichert – ein echter Gewinn für die Umwelt und die Wirtschaft!
Insgesamt wurden 2.903 Projekte im Bereich der Wasserwirtschaft umgesetzt. Im Bereich der Siedlungswasserwirtschaft allein wurden 2.132 Projekte mit rund 897,9 Millionen Euro finanziert. Hierzu zählen unter anderem die Verlegung und Sanierung von Trinkwasserleitungen sowie die Errichtung und Sanierung von Kanalleitungen. Auch im Bereich der Gewässerökologie gibt es Fortschritte: 55 Projekte wurden durchgeführt, um die ökologische Verbesserung von Fließgewässern zu fördern und natürliche Lebensräume wiederherzustellen.
Diese Initiativen zeigen, wie wichtig die Wasserwirtschaft für die nachhaltige Entwicklung unserer Regionen ist. Kaineder und viele andere Akteure setzen sich mit voller Hingabe für den Schutz unserer Wasserressourcen ein. Das ist nicht nur wichtig, sondern auch beeindruckend! Wer weiß, vielleicht können wir in der Zukunft mit noch mehr solcher positiven Entwicklungen rechnen. Es bleibt spannend!
