Piramal Pharma Limited, ein bedeutendes Pharmaunternehmen mit Sitz in Indien, hat einen beeindruckenden Schritt in Richtung Nachhaltigkeit vollzogen. Am 15. Januar 2025 stellte das Unternehmen in seiner Anlage in Digwal seinen kohlebefeuerten Dampfkessel auf den Betrieb mit Biomassebriketts um. Diese innovative Initiative zielt darauf ab, die jährlichen Treibhausgasemissionen um etwa 24.000 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (tCO2e) zu reduzieren, was circa 17 % der Gesamtemissionen des Unternehmens entspricht, wie OTS.at berichtet. Diese Umstellung ist Teil der Strategie von Piramal, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 42 % zu verringern und setzt neue Maßstäbe für umweltfreundliche Produktionsmethoden in der Pharmaindustrie.

Nachhaltigkeit und Innovation im Fokus

Piramal Pharma betont, dass die Umstellung auf Biomassebriketts nicht nur ökologisch sinnvoll ist, sondern auch zur Innovationskraft des Unternehmens beiträgt. „Die Umstellung auf Biomassebriketts in unserer Anlage in Digwal ist ein Beweis für unser Engagement, unseren ökologischen Fußabdruck zu verringern“, erklärte Nandini Piramal, Vorsitzende des Unternehmens. Diese Briketts, die aus landwirtschaftlichen Abfällen hergestellt werden, unterstützen die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, indem sie organische Nebenprodukte wiederverwerten und Abfälle reduzieren, wie Yahoo Finance ergänzt.

Die Initiative kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Pharmaindustrie zunehmend unter Druck steht, nachhaltigere Verfahren zu integrieren. Peter DeYoung, Geschäftsführer von Piramal Global Pharma, betonte die Bedeutung dieser Maßnahmen: „Durch die Umstellung auf Biomassebriketts reduzieren wir unsere Treibhausgasemissionen erheblich und setzen neue Industriestandards für eine verantwortungsvolle Arzneimittelherstellung.“ Dies verdeutlicht, wie führende Pharmaunternehmen effektive Lösungen zur Bekämpfung des Klimawandels implementieren können, während sie gleichzeitig ihre betriebliche Exzellenz bewahren.

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