Heute ist der 19.09.2025
Datum: 19.09.2025 – Source 1 (https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250919_OTS0144/investieren-in-die-zukunft-education-cannot-wait-ecw-erreicht-14-millionen-kinder-in-krisensituationen-weltweit):
– Der neue ECW-Ergebnisbericht hebt positive Bildungsergebnisse für Kinder und Jugendliche in Notsituationen hervor.
– „Education Cannot Wait“ (ECW) ist der globale Fonds für Bildung in Notfällen und Langzeitkrisen der Vereinten Nationen.
– Der Bericht „Investing in Futures: 2024 Annual Results Report“ wurde veröffentlicht.
– ECW und Partner haben 8,3 Millionen krisengeschädigte Kinder und Jugendliche in 33 Ländern erreicht.
– Insgesamt wurden seit der Einführung von ECW 14 Millionen Kinder erreicht.
– 51 % der erreichten Personen sind Mädchen, 43 % sind Flüchtlings- oder Binnenvertriebenen-Kinder.
– Investitionen des ECW führen zu mehr Einschulungen und besseren akademischen sowie sozial-emotionalen Fähigkeiten.
– Positive Veränderungen der Geschlechternormen fördern gerechteren Zugang zur Bildung.
– Der Bericht fasst die Bemühungen von über 100 Partnern zusammen, darunter Regierungen, UN-Organisationen und Zivilgesellschaft.
– ECW stärkt die Koordinierung zwischen humanitärer Hilfe, Entwicklung und Frieden.
– 39 % der Auszahlungen (202 Mio. USD) gingen an „vergessene Krisen“ wie Bangladesch, Burkina Faso und Haiti.
– 41 % der erreichten Kinder (3,4 Millionen) werden durch Programme zur Anpassung an den Klimawandel unterstützt.
– Bis Ende 2024 wurden 934 Millionen USD für den Strategieplan 2023–2026 mobilisiert, etwa zwei Drittel des Ziels.
– 113 Millionen USD zugesagte Beiträge sind noch nicht bezahlt.
– 234 Millionen krisenbetroffene Kinder benötigen dringend Unterstützung im Bildungsbereich, ein Anstieg um 18 % seit vor drei Jahren.
– Nur 30 % des Finanzierungsbedarfs für Bildung im Rahmen humanitärer Appelle wurden 2024 gedeckt.
– ECW benötigt zusätzliche 567 Millionen USD, um das Ziel von 1,5 Milliarden USD bis Ende 2026 zu erreichen.
– 14 Millionen Kinder wurden seit der Gründung erreicht, 8,3 Millionen in den ersten zwei Jahren des aktuellen Strategieplans.
– 96 % der Programme berichteten von höherer Bildungsbeteiligung, 74 % wiesen geschlechtergerechte Verbesserungen auf.
– 88 % der mehrjährigen Programme berichteten über verbesserte Lese- und Schreibfähigkeiten sowie Rechenfähigkeiten.
– 155.000 Kinder mit Behinderungen wurden im Zeitraum 2023–2024 erreicht.
– 6 % der erreichten Kinder waren im Vorschulalter, 20 % im Sekundarschulalter.
– Fast ein Drittel (29 %) der Mittel für 2024 ist für lokale und nationale Akteure vorgesehen.
Source 2 (https://www.presseportal.ch/de/pm/100089047/100895230):
– Education Cannot Wait (ECW) fordert 1,5 Milliarden USD von Staats- und Regierungschefs zur Unterstützung des UN-Fonds für Bildung in Notsituationen.
– Ziel: Unterstützung von 20 Millionen krisenbetroffenen Kindern in den nächsten vier Jahren.
– ECW hat seit seiner Gründung 2016 über eine Milliarde USD mobilisiert und fast sieben Millionen Kinder direkt unterstützt.
– Weitere 31,2 Millionen Kinder profitierten von COVID-19-Maßnahmen.
– Bis zu 222 Millionen Kinder benötigen dringend Bildungsunterstützung, davon mehr als 78 Millionen ohne Schulbildung.
– Etwa 120 Millionen Kinder erfüllen nicht die Mindestanforderungen in Lesen und Mathematik.
– Hochrangige Finanzierungskonferenz des Fonds findet im Februar 2023 in Genf statt.
– ECW startet die #222MillionDreams-Kampagne zur Mobilisierung von Unterstützung.
– Spendenaufrufe für Bildung in Notlagen stiegen 2021 auf 2,9 Milliarden USD, im Vergleich zu 1,4 Milliarden USD im Vorjahr.
– ECW-Direktorin Yasmine Sherif betont die Bedeutung von Investitionen in Bildung für Menschlichkeit und nachhaltige Entwicklung.
– ECW-Investitionsplan zielt darauf ab, eine sichere Lernumgebung für krisenbetroffene Kinder zu schaffen.
– Der Plan umfasst Maßnahmen zur Bewältigung der Klimakrise, Einbeziehung des Privatsektors und Förderung der Gleichstellung der Geschlechter.
– Alicia Herbert, Vorsitzende des ECW-Exekutivausschusses, hebt die Bedeutung von Bildung für Frieden und Stabilität hervor.
– Unterstützung kann über den Hashtag #222MillionDreams und durch Einzelspenden an ECW mobilisiert werden.
Source 3 (https://flexenio.info/die-bedeutung-von-bildung-in-der-humanitaren-hilfe-projekte-und-initiativen/):
– Bildung in humanitärer Hilfe ist eine bedeutende Herausforderung, insbesondere in Krisengebieten.
– Humanitäre Hilfe umfasst Unterstützung in akuten Notlagen, z.B. durch Krieg oder Naturkatastrophen.
– Zugang zu Bildung wird oft nicht als Priorität angesehen, ist jedoch entscheidend für langfristige Erholung und Entwicklung.
– Beispiel Syrien: Trotz Bürgerkrieg haben Non-Profit-Organisationen Bildungsprogramme eröffnet, die Kindern Sicherheit und psychosoziale Unterstützung bieten.
– Über 80 Millionen Menschen weltweit haben keinen Zugang zu Bildung, da sie aus Krisenregionen fliehen müssen.
– Bildungsinitiativen im Libanon zeigen Erfolge: Über 50% der teilnehmenden Kinder verbessern ihre schulischen Leistungen.
– Statistiken zu Flüchtlingskindern ohne Zugang zu Bildung:
– Syrien: 2,5 Millionen, 2,5 Jahre in Programmen
– Libanon: 500.000, 3 Jahre
– Uganda: 1 Million, 2 Jahre
– Jemen: 1,1 Millionen, 3 Jahre
– Bangladesch: 300.000, 4 Jahre
– Südsudan: 1,2 Millionen, 1 Jahr
– Irak: 700.000, 2 Jahre
– Bildung fördert Resilienz, soziale Integration und wirtschaftliche Verbesserung.
– Erfolgreiche Bildungsinitiativen:
– „Back to Learning“-Programm im Libanon
– „Educate a Child“ (EAC) hat über 30 Millionen Kinder in die Schule gebracht.
– Mobile Schulen in Jordanien unterstützen über 100.000 syrische Flüchtlingskinder.
– Herausforderungen: Finanzierungsengpässe, logistische Schwierigkeiten, Sicherheitsrisiken, fehlende Infrastruktur.
– Bildungsprojekte bieten nicht nur Wissen, sondern auch Perspektiven und Hoffnung.
– Bildung in Krisensituationen fördert gesellschaftliche Integration und senkt das Risiko von extremer Armut.
– Beispiele erfolgreicher Bildungsinitiativen:
– „Lernen unter den Sternen“ in Uganda
– Nachhilfe-Programme im Libanon
– Digitale Lernplattformen in Bangladesch
– Herausforderungen im Bildungsbereich: unzureichende Finanzierung, Sicherheitsrisiken, fehlende Infrastruktur, Mangel an qualifizierten Lehrkräften.
– Bildung ist entscheidend für die Überwindung von Widrigkeiten und die Förderung eines stabileren Lebens.
– Zukünftige Ansätze sollten Bildung als integralen Bestandteil humanitärer Hilfe betrachten.
– Bildungsprojekte fördern soziale Integration von Flüchtlingen durch Sprachförderung und interkulturellen Austausch.
– Erfolgsquoten von Bildungsprojekten:
– „Lernen, um zu leben“ in der Türkei: 65%
– Integrationskurse in Deutschland: 70%
– Mentor-Programm in Frankreich: 75%
– „Globale Schule“ in Ägypten: 80%
– Camps für soziales Lernen in Kenia: 70%
– Online-Bildungsplattformen: 60%
– Herausforderungen: fehlende finanzielle Mittel, kulturelle Barrieren, Vorurteile.
– Lösungen: Investitionen in Schulungsprogramme und Sensibilisierungskampagnen.
https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20250919_OTS0144/investieren-in-die-zukunft-education-cannot-wait-ecw-erreicht-14-millionen-kinder-in-krisensituationen-weltweit
https://www.presseportal.ch/de/pm/100089047/100895230
https://flexenio.info/die-bedeutung-von-bildung-in-der-humanitaren-hilfe-projekte-und-initiativen/