Heute ist der 6. Juni 2026, und wir blicken auf eine bewegende Geschichte aus dem Breisgau-Hochschwarzwald. Der Campingplatz Bankenhof in Hinterzarten hat in den letzten Wochen einiges durchgemacht. Ein verheerender Brand hat in der Nacht auf Pfingstsonntag das Hauptgebäude des Platzes größtenteils in Schutt und Asche gelegt. Dieses Gebäude war nicht nur Verwaltungssitz, sondern auch die Heimat der Sanitäranlagen und der beliebten Ferienwohnungen. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf mindestens eine Million Euro. Das hat nicht nur die Betreiber, sondern auch die gesamte Gemeinde hart getroffen.

Die betroffenen Betreiber stehen vor einer enormen Herausforderung, doch die Gemeinschaft zeigt sich solidarisch. Auf der Plattform „GoFundMe“ wurde eine Spendenaktion ins Leben gerufen, die bereits über 12.000 Euro gesammelt hat. Das Ziel? Ein schneller Neustart für die Betreiber des Campingplatzes, damit sie bald wieder ihre Gäste empfangen können. Bis zum 1. Juni war der Platz für Gäste geschlossen, jedoch sind die Betreiber seitdem wieder per E-Mail und Telefon erreichbar, was ein kleiner Lichtblick in dieser dunklen Zeit ist.

Brandursache und Unterstützung

Es bleibt jedoch unklar, wie es zu diesem verheerenden Brand kam. Zwei Wochen nach dem Vorfall konnten die Betreiber auf Anfrage von SWR keine Informationen zur Brandursache oder zum genauen Schadensausmaß geben. Das wirft Fragen auf, die wohl noch eine Weile unbeantwortet bleiben werden. Die Ungewissheit ist für die Betreiber und die betroffenen Gäste sicherlich eine große Belastung.

Die Situation erinnert an andere tragische Vorfälle in der Region. So hat zum Beispiel Matthias Pohl, der durch einen Brand im Campingpark Greifensteine seinen Wohnwagen verloren hat, ebenfalls eine Spendenaktion gestartet. Er setzt sich besonders für ältere Pächter ein, die ihre Parzellen verloren haben. Auch dort läuft die Unterstützung über „GoFundMe“, und es zeigt sich, wie wichtig solche Aktionen für die Gemeinschaft sind. Bürgermeisterin Silke Franzl hat ihr Unverständnis über die Brandstiftung geäußert und angekündigt, dass im neuen Jahr Unterstützung für die Betroffenen geleistet werden soll.

Die Entsorgung der Brandreste in Ehrenfriedersdorf ist für Januar 2026 geplant. Konstantinos Apostolopoulos, Geschäftsführer des Campingparks, möchte den Betroffenen helfen und plant eine Entsorgungsaktion, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. Unweigerlich stellt sich die Frage, wie viel die Gemeinschaft leisten kann, um den Wiederaufbau zu unterstützen und den betroffenen Betreibern eine Perspektive zu geben.

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In einer Zeit, in der die Natur uns oft herausfordert, zeigt sich die Stärke der Gemeinschaft in der Region. Die Spendenaktionen sind nicht nur finanzielle Unterstützungen, sondern auch ein Zeichen der Solidarität, das die Menschen zusammenbringt und Hoffnung gibt. Bleiben wir gespannt, wie es weitergeht und wie sich die Lage für die betroffenen Campingplatzbetreiber entwickeln wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Unterstützung der Gemeinschaft Früchte trägt und der Campingplatz Bankenhof bald wieder in vollem Glanz erstrahlt.

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