Heute ist der 17.06.2026 und die erste große Hitzewelle des Jahres rollt unbarmherzig über Südbaden hinweg. Der Deutsche Wetterdienst hat Temperaturen über 30 Grad angekündigt, wobei am Oberrhein sogar bis zu 37 Grad erreicht werden könnten. Das ist schon eine Ansage! In Freiburg, wo das mediterrane Klima für seine sommerlichen Temperaturen bekannt ist, gibt es jetzt zahlreiche Angebote zur Abkühlung. Die Stadt hat die sogenannte „Kühle Karte“ ins Leben gerufen, die schattige Plätze, Grünflächen und Trinkwasserbrunnen aufzeigt. Perfekt, um der drückenden Hitze zu entkommen.

Besonders in der Altstadt von Freiburg kann man die Hitze hautnah spüren. Die engen Gassen und versiegelten Plätze sind wie ein Backofen – hier wird es schnell richtig heiß. Um dem entgegenzuwirken, plant die Stadt langfristig mehr Schattenplätze und eine umfassende Begrünung. Ein schöner Schritt in die richtige Richtung! Ein Highlight ist die Eröffnung des neuen Elisabeth-von-zur-Mühlen-Platzes in Ebnet, der mit einer Investition von rund 60.000 Euro als Grünoase fungieren soll.

Aktionen zur Abkühlung

Wenn die Temperaturen über 34 Grad steigen, fährt der Hitzebus des Deutschen Roten Kreuzes durch die Stadt, um obdachlosen und bedürftigen Menschen zu helfen. Ehrenamtliche Helfer sind unterwegs, verteilen Wasser, Sonnencreme, Mützen und sogar Übersichts- karten zu Trinkbrunnen. Das ist wirklich wichtig, denn extreme Hitze kann für viele gefährlich sein – besonders für ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Personen mit Vorerkrankungen. Auch bei sonst gesunden Menschen können hohe Temperaturen zu Schwindel, Kopfschmerzen oder Herz-Kreislauf-Problemen führen.

In Rottweil gibt es eine UV-Ampel, die über die Sonnenstrahlung informiert und Hinweise zum Sonnenschutz gibt. In Lahr wiederum wurden Handfächer mit QR-Codes verteilt, die wertvolle Informationen und Verhaltenstipps bieten. Das zeigt, wie wichtig es ist, sich der Hitze anzupassen und sich entsprechend zu schützen.

Wasserentnahmeverbot und Kältepools

Ein Wasserentnahmeverbot für den Freiburger Fluss Dreisam ist ebenfalls in Kraft, da der Pegel unter 42 Zentimetern liegt. Um die Fische in der Region zu schützen, wurden Kältepools angelegt, die den Tieren Rückzugsorte bei hohen Wassertemperaturen bieten. Die Stadt denkt also nicht nur an die Menschen, sondern auch an die Tierwelt. Das ist ein guter Ansatz, denn die Natur leidet ebenfalls unter der Hitze.

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Die Dauer dieser Hitzewelle ist noch ungewiss, aber die Temperaturen im Breisgau könnten zu den höchsten in Deutschland zählen. Die Stadt Freiburg hat sich bereits auf längere Hitzeperioden eingestellt, die in den letzten Jahren immer häufiger geworden sind. Es bleibt zu hoffen, dass die geplanten Maßnahmen zur Bekämpfung der Hitze greifen und den Bürgern und Bürgerinnen helfen, diese extreme Wetterlage besser zu überstehen. Und vielleicht wird das ein oder andere schattige Plätzchen in der Stadt bald zum neuen Lieblingsort der Freiburger.

In diesen heißen Tagen ist es besonders wichtig, kühle Orte in der Stadt zu kennen. Leserinnen und Leser werden sogar aufgefordert, ihre Tipps für solche Plätze zu teilen. Die Vorschläge werden auf ihre Eignung geprüft und könnten in zukünftige Updates aufgenommen werden. Das ist eine tolle Initiative, denn gemeinsam können wir die Sommerhitze besser bewältigen! Weitere Informationen und Details zu den Maßnahmen finden sich in dem Artikel auf SWR Aktuell.

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