Heute ist der 18.05.2026, und es gibt Neuigkeiten aus Karlsruhe, die aufhorchen lassen. Die Bürgerinitiative „Stoppt die Asiatische Hornisse“ hat sich zusammengefunden und ruft eindringlich zum Handeln auf. Der Grund? Nester der Asiatischen Hornisse sind momentan klein, leicht erreichbar und könnten bald zu einem großen Problem werden. Die Königin ist gerade solo unterwegs und bereit, ein Volk von 2.000 bis 5.000 Tieren aufzubauen. Wenn das nicht nach einem Aufruf zur Eile klingt! Bis Ende Mai bleibt nicht mehr viel Zeit, um die Ausbreitung dieser invasiven Art zu verlangsamen.

Die Asiatische Hornisse frisst pro Volk bis zu 11 kg Insekten jährlich. Das klingt zunächst nicht bedrohlich, aber sie hat es besonders auf wichtige Bestäuber wie Honigbienen und Wildbienen abgesehen. Das könnte katastrophale Folgen für unsere Ökosysteme und die Imkerei haben. Wenn wir uns nicht schnell um die Nester kümmern, könnte die Zahl der Sichtungen im Vergleich zum Vorjahr, die sich bereits verdoppelt hat, bald noch dramatischer ansteigen. Und das ist nicht nur ein lokales Problem – die Asiatische Hornisse hat sich seit ihrer ersten Sichtung in Baden-Württemberg im Jahr 2014 rasant verbreitet.

Was tun gegen die Asiatische Hornisse?

Fred Huber, ein zertifizierter Nest-Entferner, hat bereits Nester in den ungewöhnlichsten Orten gefunden: in Vogelnistkästen, Kugelgrills und sogar unter Sonnenschirmen. Die Primärnester sind tennisballgroß, beige-braun und, wie sich herausstellt, ziemlich einfach zu entfernen – die Königin zeigt sich nicht aggressiv, wenn man es richtig anstellt. Sollte jemand ein Nest entdecken, so wird geraten, ein Foto an die Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg zu schicken. Dort wird bestätigt, ob es sich tatsächlich um ein Hornissennest handelt. Bei Bestätigung kann das Nest abgedeckt und dann entfernt werden – einfach mit einem Glas! Cool, oder?

Wer sich nicht traut, das selbst in die Hand zu nehmen, sollte nicht zögern, einen Schädlingsbekämpfer oder einen zertifizierten Nestentferner zu kontaktieren. Es ist gut zu wissen, dass die Kosten für die Entfernung in der Regel selbst getragen werden müssen, außer bei Primärnestern, für die es Zuschüsse gibt. Minister Peter Hauk hat außerdem die Übernahme der Kosten für Nestentfernungen bis Ende des Jahres angekündigt. Das ist doch ein Lichtblick!

Die Gefahren der Hornisse

Die Asiatische Hornisse, eine invasive Art, hat nicht nur Auswirkungen auf die Biodiversität und die Imkerei, sondern auch auf den Obst- und Weinbau. Wer hätte gedacht, dass diese kleinen Biester auch gesundheitliche Beeinträchtigungen durch Stiche verursachen können? Das ist ein weiterer Grund, warum es so wichtig ist, die Hornisse zu bekämpfen. Um den Engpass bei Nestentfernern zu beheben, fördert das Landwirtschaftsministerium die Ausbildung von Nestentfernern und bietet Schulungen an. So wird sichergestellt, dass es genügend qualifizierte Personen gibt, die die Nester professionell entfernen können.

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Die Sichtungen von Hornissen oder Nester sollten über die Meldeplattform der Naturschutzverwaltung gemeldet werden. Wer weiß, vielleicht kann man einen kleinen Beitrag leisten, um das Problem in den Griff zu bekommen. Denn, wenn wir ehrlich sind, ist es manchmal gar nicht so leicht, die Asiatische Hornisse von der Europäischen Hornisse zu unterscheiden. Die dunklen Hinterleiber und die gelben Beinenden sind ein Hinweis, aber die beiden Arten unterscheiden sich auch in ihrer Aggressivität und Giftzusammensetzung.

Insgesamt zeigt sich, dass die Bedrohung durch die Asiatische Hornisse ernst genommen werden muss. Die Herausforderungen sind vielfältig, und es liegt an uns, aktiv zu werden. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Natur in unserer Region nicht leidet. Und wer weiß, vielleicht wird der Sommer 2026 ein wenig entspannter, wenn wir jetzt handeln!