Bundespräsident Steinmeier im Dreiländereck: Ein Tag voller Begegnungen und Austausch in Lörrach
Hier in Lörrach, im malerischen Dreiländereck, hat sich am 1. Juli 2026 etwas ganz Besonderes zugetragen. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besuchte die Stadt, um mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Bei strahlendem Wetter und mit dem E-Bike, ja, richtig gelesen, dem E-Bike, kam er an den Grenzstein zwischen Riehen und Lörrach, begleitet von einem herzlichen Empfang durch Basler Regierungspräsident Conradin Cramer. Steinmeier wollte nicht nur die Schönheiten der Region erkunden, sondern auch den Austausch mit der Bevölkerung fördern. Politische Themen standen dabei nicht im Vordergrund. Stattdessen ging es um das alltägliche Leben hier im Dreiländereck – eine Region, die Deutschland, Frankreich und die Schweiz miteinander verbindet.
Das Programm war gut gefüllt und abwechslungsreich. Am ersten Tag seines Besuchs traf Steinmeier mit politischen Vertretern zusammen, machte einen Stadtspaziergang und sprach mit dem Oberbürgermeister Jörg Lutz. Ein besonderes Highlight war der Besuch des Jugendrats, wo die Interessen junger Menschen im Fokus standen. Auch das phaenovum, ein Schülerforschungszentrum, das kreatives Lernen fördert, wurde von Steinmeier besucht. Es sind solche Orte, die den Wandel in der Gesellschaft vorantreiben – und genau darum ging es bei dieser Besuchsreihe „Ortszeit Deutschland“.
Ein Tag im Dreiländereck
Am Mittwoch, dem zweiten Tag, stand ein Unternehmensbesuch bei ARaymond auf dem Programm. Hier informierte sich Steinmeier über Ausbildung und Fachkräftesicherung – wichtig für die Zukunft des Standorts Lörrach, der rund 51.000 Einwohner zählt. Im Quartierscafé des Seniorenzentrums St. Fridolin half er sogar beim Mittagessen und plauderte mit Seniorinnen und Senioren. Diese Begegnungen sind einfach unbezahlbar! In einer „Kaffeetafel kontrovers“ diskutierte er mit Bürgern über das Leben im Dreiländereck, ein Thema, das hier immer wieder spannend ist, da sich die Kulturen überschneiden und bereichern.
Der krönende Abschluss seines Besuchs war eine Fahrradtour nach Riehen, wo er die Fondation Beyeler besuchte, ein Kunstmuseum, das nur wenige hundert Meter von der Gemeindeverwaltung entfernt liegt. Es ist nicht nur ein Ort für Kunstliebhaber, sondern auch ein Symbol für die kulturelle Vernetzung zwischen Deutschland und der Schweiz.
Grenzenloses Miteinander
Diese Art von Austausch ist besonders wichtig, gerade in Grenzregionen wie Lörrach. Rund ein Viertel der Bevölkerung in Deutschland lebt in solchen Gebieten, was das grenzüberschreitende Arbeiten, Lernen und Leben ermöglicht. Es gibt viele Herausforderungen, aber auch Chancen, die aus der Zusammenarbeit mit Nachbarländern wie der Schweiz oder Frankreich entstehen. Sicherheitsfragen, Katastrophenschutz und die Verbesserung der Infrastruktur sind nur einige Themen, die im Fokus stehen. Die Corona-Pandemie hat die Bedeutung dieser Zusammenarbeit noch einmal verdeutlicht, besonders für den freien Personen- und Warenverkehr.
Die Politik arbeitet daran, die Lebensqualität in diesen Regionen zu verbessern und den Austausch zu fördern. Neue Austauschformate und Initiativen wie der „Grenzraum-Check“ sollen helfen, die Bedürfnisse der Menschen in Grenzgebieten besser zu verstehen und Lösungen zu finden. Es ist eine spannende Zeit für die Menschen hier, und Steinmeiers Besuch hat sicherlich dazu beigetragen, das Bewusstsein für die Stärken und Herausforderungen der Region zu schärfen.
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