Heute, am 8. Mai 2026, wird im Ostalbkreis eine wichtige Maßnahme zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners durchgeführt. Der Hubschraubereinsatz, der gegen diese gesundheitsschädlichen Raupen gerichtet ist, startet bereits um 10 Uhr in Unterschneidheim, Kirchheim und Tannhausen, während Aalen gegen 15 Uhr an der Reihe ist. Das große Ziel: Rund 320 Hektar Waldfläche, was etwa 0,5 % der Gesamtwaldfläche im Ostalbkreis entspricht, sollen behandelt werden, um die Ausbreitung dieser lästigen Schädlinge einzudämmen.

Die betroffenen Gebiete sind nicht zu unterschätzen: Aalen, Kirchheim, Tannhausen und die Deponie Ellert sind in dieser Aktion dabei. Und ja, es gibt einige Einschränkungen – Waldwege, Straßen und Parkflächen werden gesperrt, um die Sicherheit zu gewährleisten. Das ist notwendig, denn die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners können allergische Reaktionen hervorrufen. Die Symptome reichen von Hautausschlägen über Reizungen der Schleimhäute bis hin zu Husten und sogar Asthma. Nicht gerade das, was man in einem schönen Wald erleben möchte!

Vorbereitungen und Sicherheitsvorkehrungen

Die Sicherheitsmaßnahmen sind durchaus ernst zu nehmen. Während des Fluges müssen alle Fenster und Türen angrenzender Gebäude geschlossen sein – und zwar nicht nur während des Fluges, sondern auch etwa zehn Minuten danach. Die betroffenen Waldflächen sind ganztägig gesperrt, und es ist ein absolutes No-Go, sich im Befliegungsbereich aufzuhalten. Sogar der Waldfriedhof in Aalen bleibt heute geschlossen. Parkverbote gelten in der Umgebung der Befliegungsflächen, darunter das Parkhaus Rohrwang und das Parkhaus Ostalb-Klinikum. Das klingt nach einem richtigen Aktionstag!

Die Behandlung selbst erfolgt mit Biozid Foray ES und dem Pflanzenschutzmittel Mimic. Diese Mittel sind speziell entwickelt, um die Raupen zu bekämpfen, wobei Foray ES Bacillus thuringiensis enthält, ein biologisches Mittel, das gezielt gegen die Schädlinge wirkt. Mimic hingegen sorgt dafür, dass die Larven sich vorzeitig häuten – clever, oder? Beide Mittel sind nicht bienengefährlich und haben keine bekannten schädlichen Auswirkungen auf Menschen oder andere Tiere, was uns etwas beruhigen sollte.

Rückblick auf die Ausbreitung und Prognose

Im letzten Jahr, 2025, hat sich der Eichenprozessionsspinner im Ostalbkreis stark verbreitet, besonders in den Stadtgebieten von Aalen und den umliegenden Gemeinden. Die Eichen, die wir so schätzen, sind durch das Fraßverhalten der Raupen stark geschädigt. Die Prognose für 2026 zeigt ein weiteres starkes Auftreten dieser Raupen. Daher sind solche Bekämpfungsmaßnahmen wie heute unerlässlich.

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Die Entscheidung, diese Maßnahmen durchzuführen, wurde in enger Abstimmung mit der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg sowie den Wasser- und Naturschutzbehörden getroffen. Es ist wichtig, dass Waldbesitzer solche Aktionen akzeptieren, denn die Gesundheit der Bevölkerung steht auf dem Spiel. Die Bekämpfung wird nicht nur zur Erhaltung der Bäume beitragen, sondern auch unsere Gesundheit schützen.

Wer mehr Informationen sucht, kann sich auf der Website des Ostalbkreises unter der Rubrik „Eichenprozessionsspinner“ schlau machen. Dort gibt es alle Details zu den Maßnahmen und eventuell auftretenden Fragen. Ein Besuch lohnt sich!