Heute ist der 2.05.2026 und die Stadt Pforzheim ist wieder einmal in den Schlagzeilen. Am Walpurgis-Wochenende widmete sich die Stadt einem besonders mysteriösen und ungelösten Fall: dem Verschwinden der „Grazien“. Diese bunten Bronze-Figuren, die 1984 in der neuen Fußgängerzone installiert wurden, sind seit ihrer Entfernung bei der Umgestaltung der City im Jahr 2017 nicht mehr sichtbar. Ein trauriges Kapitel für die Kunstliebhaber der Stadt. Philip Mukherjee, der städtische Pressesprecher, hat kürzlich bestätigt, dass ein neuer Standort für die Grazien noch nicht definiert ist. Geplante Rückinstallationen in Brötzingen und Dillweißenstein sind gescheitert. Die Frage bleibt: Wo sind sie bloß hin? Hier ist mehr dazu zu lesen.

Die „Alltagsmenschen“-Skulpturen, die ebenfalls ein Teil der Pforzheimer Kunstszene sind, kehrten nach einem Vandalismus-Schaden an einen neuen Standort zurück. Es erinnert an einen ständigen Kampf zwischen Kunst und Zerstörung – eine Art Tanz, der niemals enden will. Unterdessen sind auch weitere Kunstwerke, wie die Figur „Pforzheimer Mädchen“ von Wolfgang Thiel, eingelagert. Ein weiteres eingelagertes Stück, das denkmalgeschützte Mosaik von Rolf Gröger, erzählt die Geschichte des früheren Marktplatzes. Ein bisschen wie ein verlorenes Puzzle, das darauf wartet, wieder zusammengesetzt zu werden. Man fragt sich, ob die „Grazien“ und das „Mädchen“ eines Tages in einer idealen Szenerie zusammenfinden werden.

Ein unerwartetes Ereignis in Pforzheim

Doch Pforzheim hat nicht nur mit vermisster Kunst zu kämpfen. Am 2. Februar 2025, gegen 05:30 Uhr, ereignete sich in einer Tiefgarage beim Stadttheater ein Vorfall, der die Gemüter der Bürger erhitzte. Mehrere geparkte Autos wurden beschädigt, und die Brandschutz- sowie Abgasanlage erlitten ebenfalls Schäden. Auch zwei Schranken und verschiedene Deckenbeleuchtungen blieben nicht verschont. Die Polizei hat ein Foto eines Tatverdächtigen gesichert, der als männlich, mit einem osteuropäischen Erscheinungsbild, beschrieben wird. Er ist etwa 170 bis 180 cm groß und scheint in einem Alter von 25 bis 30 Jahren zu sein. Ein Tattoo am rechten Handgelenk könnte ein Hinweis sein. Bekleidet war er mit einer weißen Hose, einem roten T-Shirt und einer schwarzen Jacke.

Die Polizei ruft die Bürger auf, Hinweise zur Identität des Tatverdächtigen an das Polizeirevier Pforzheim-Nord unter 07231 186-3211 zu melden. Die Ermittlungen sind in vollem Gange und es bleibt spannend, ob der Täter gefasst werden kann oder ob er wie die „Grazien“ in der Versenkung verschwindet. Hier gibt es weitere Informationen zu diesem Vorfall.