In Forchheim, einer kleinen Stadt in Deutschland, wird ein ganz besonderer Spendenlauf veranstaltet. Der fünfjährige Gabriel Werneth, der an einem Hochrisiko-Neuroblastom leidet, erhält die Chance auf eine lebensrettende Impftherapie. Die Veranstaltung, die am Sonntag stattfand, brachte beeindruckende 16.000 Euro ein! Organisiert wurde der Lauf von Nicole Bürkin und Andreas Futterer im Rahmen der Sportwoche des SV Forchheim. Das Engagement der Teilnehmer und Sponsoren war überwältigend.

Gabriel wurde im Herbst 2024 mit dieser aggressiven Krebsform diagnostiziert. Die Behandlungen waren für ihn und seine Familie äußerst belastend. Um die personalisierte Impftherapie zu finanzieren, die zwischen 70.000 und 80.000 Euro kostet und nicht von der Krankenkasse übernommen wird, sind Spenden dringend notwendig. Während Gabriel in der Uniklinik ist, nimmt seine Mutter Diana Werneth am Lauf teil. Bürgermeister Christian Pickhardt wünscht der Familie viel Glück für die bevorstehende Therapie.

Spendenlauf als Zeichen der Solidarität

Der Spendenlauf startete um 14:02 Uhr mit einer La Ola-Welle für Gabriel. Trotz der Hitze liefen viele Kinder, angefeuert von Zuschauern, die ihre Unterstützung zeigten. Es war wirklich rührend zu sehen, wie die gesamte Gemeinschaft zusammenkam, um für einen kleinen Jungen zu kämpfen. Die Hauptsponsoren spendeten bereits 12.000 Euro, während beim Lauf zusätzlich 2.000 Euro eingenommen wurden. Weitere 2.000 Euro sollen folgen. Für alle, die helfen möchten, gibt es Spendenkonten: gofund.me/c0b35335 oder die IBAN DE89 6806 2730 0000 0947 06, Stichwort Gabriel.

Die Therapie, die Gabriel bevorsteht, umfasst insgesamt 14 Impfungen über zwei Jahre. Es ist eine besondere Art der Behandlung, die speziell für Patienten mit Hochrisiko-Neuroblastom entwickelt wurde. Bis Ende 2016 waren zwei Therapieoptimierungsstudien für Neuroblastom-Patienten verfügbar, eine davon speziell für Hochrisiko-Patienten. Die Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) hat zahlreiche Studien durchgeführt, um die Therapiemöglichkeiten zu verbessern und die Prognosen für die betroffenen Kinder zu optimieren.

Wissenschaftliche Hintergründe und Hoffnung für die Zukunft

Im Jahr 2023 wurde die Folgestudie HR-NBL2-SIOPEN eröffnet, die sich ebenfalls auf Hochrisiko-Neuroblastom konzentriert. Diese internationale, multizentrische, randomisierte Phase-III-Studie wird in Deutschland durchgeführt. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin leitet Prof. Dr. med. Angelika Eggert die nationale Studienzentrale. Die Studie vergleicht verschiedene Therapiekonzepte, um die Behandlungserfolge zu steigern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Für Patienten mit Rückfällen oder Nichtansprechen eines Hochrisiko-Neuroblastoms stehen zudem Phase-I/II-Studien zur Verfügung. Die Informationen dazu erhalten die Eltern von den Studienleitungen in Berlin, Köln und Greifswald. Es gibt also zahlreiche Ansätze und Möglichkeiten, die Behandlung für betroffene Kinder zu verbessern. Die Entscheidung über die Therapie liegt stets beim behandelnden Arzt, unterstützt durch die Empfehlungen der Studienzentralen. Das Neuroblastom-Register, das seit 2017 für alle anderen Patienten verfügbar ist, hilft, wichtige Daten über die Krankheit und ihre Langzeitfolgen zu sammeln.

In dieser schwierigen Zeit ist es von immenser Bedeutung, dass die Gemeinschaft zusammenhält und solche Initiativen unterstützt. Der Spendenlauf in Forchheim ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie viel Solidarität und Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung stecken, wenn es um das Wohl von Kindern geht. Gabriel und seine Familie können auf die Unterstützung ihrer Mitmenschen zählen, und das ist ein Lichtblick in schweren Zeiten.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Für regionale Nachrichtenportale ist die lokale Relevanz und Auffindbarkeit von besonderer Bedeutung. Unser Website-System wurde daher technisch so optimiert, dass regionale Suchanfragen und lokale Strukturen optimal unterstützt werden – bei gleichzeitig hoher Performance und redaktioneller Flexibilität. Realisiert wurde das Projekt von Daniel Wom und VeloCore.