Gestern, am 4. Juli 2026, wurde im Freisinger Erlebnisbad fresch ein beeindruckendes Ereignis gefeiert. Das 4. Freisinger 24 Stunden Schwimmen, organisiert vom Rotary Club München Flughafen und der Hospizgruppe Freising, brachte über 630 Schwimmer zusammen, die gemeinsam für einen guten Zweck schwammen. Das Event zog nicht nur zahlreiche Teilnehmer an, sondern stellte auch einen neuen Rekord in der Geschichte dieser Veranstaltung auf – sowohl in Bezug auf die Teilnehmerzahl als auch auf die geschwommene Gesamtstrecke von unglaublichen 3240 Kilometern. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren lediglich 480 Teilnehmer am Start und hatten zusammen 2718 Kilometer zurückgelegt. Was für eine Steigerung!

Die Atmosphäre war durchweg von Gemeinschaftsgefühl und Solidarität geprägt. Mehr als 120 ehrenamtliche Helfer waren rund um die Uhr im Einsatz, um das Event zu unterstützen. Die Schwimmer kamen aus allen Bereichen: Einzelschwimmer, Familien, Teams, Firmen und Schwimmvereine – alle vereint durch die Leidenschaft fürs Schwimmen und den Wunsch, Menschen in der Region zu helfen. Der Spendenziel von über 30.000 Euro, das aus Eintrittsgeldern und Sponsoren, die pro geschwommene Bahn spendeten, erreicht werden soll, zeigt das große Engagement der Teilnehmer. Die genaue Summe wird später bekannt gegeben, aber die Vorfreude ist jetzt schon greifbar.

Herausragende Leistungen

Besonders bemerkenswert sind die individuellen Leistungen der Schwimmer. In der Einzelwertung der Damen war Christine Aschauer mit 47.600 Metern nicht zu schlagen, während Timor Knudsen bei den Männern mit 43.950 Metern die beste Leistung ablieferte. Auch die Nachtwertung sorgte für spannende Momente: Barbara Mallmann schwamm tagsüber, half bei der Organisation und trat nachts an, um 9.600 Meter zu erreichen. Benedikt Neumayer übertraf ihn mit 12.250 Metern. In der Jugendwertung glänzten Yuna Lenz und Lian Knudsen, die mit 36.200 und 30.500 Metern auftrumpften. Eine ganz besondere Geschichte gab es von einem 12-jährigen Jungen namens Maxi von der Realschule Moosburg, der über Nacht 10 Kilometer schwamm und damit die Goldmedaille in seiner Altersklasse gewann. Das ist einfach nur großartig!

Einblick in die Schwimmkultur

Solche Events sind nicht nur eine sportliche Herausforderung, sie tragen auch zur Förderung der Schwimmkultur bei. Es ist allerdings besorgniserregend, dass immer weniger Kinder schwimmen können. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag der DLRG hat sich die Zahl der Grundschulkinder, die nicht schwimmen können, von 10 % im Jahr 2017 auf 20 % im Jahr 2022 verdoppelt. Gründe dafür sind unter anderem das Bädersterben in Deutschland, bei dem jährlich etwa 70 öffentliche Bäder schließen. Dies führt zu langen Wartelisten und wenig Wasserzeiten für Vereine und Schulen.

Die DLRG ist die führende Organisation in der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung in Deutschland. Im Jahr 2023 wurden bundesweit über 230.000 Schwimmabzeichen von ehrenamtlichen Ausbildern abgenommen. Das zeigt, wie wichtig die Schwimmfähigkeit ist. Veranstaltungen wie das 24 Stunden Schwimmen in Freising sind daher mehr als nur eine sportliche Betätigung – sie sind ein Aufruf zur Unterstützung der Schwimmausbildung und der Bäderinfrastruktur. Wenn wir wollen, dass die nächste Generation sicher schwimmen kann, müssen wir jetzt handeln!

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Am Ende des Tages bleibt uns die Erinnerung an ein Event, das nicht nur Rekorde gebrochen hat, sondern auch Herzen berührt hat. Wer weiß, welche Geschichten und Leistungen wir im nächsten Jahr in Freising erleben werden? Eines ist sicher: Die Freiheit im Wasser, das Gefühl von Gemeinschaft und die Kraft des Engagements werden weiterhin im Mittelpunkt stehen. Mehr Informationen hier.

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