Heute ist der 1.07.2026 und in Günzburg gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Nachbarschaft. Der Regionalverband Donau-Iller (RVDI) hat die Teilfortschreibung Windenergie erfolgreich abgeschlossen. Das wurde in der letzten Verbandsversammlung beschlossen, wobei es sieben Gegenstimmen gab. Ein zweites Anhörungsverfahren ging diesem Beschluss voraus, in dem alle eingegangenen Stellungnahmen wohl abgewogen wurden. Ein bisschen wie bei einer großen Diskussion unter Freunden, nur mit mehr Formalitäten.

Die neuen Regelungen sehen vor, dass zwei Vorranggebiete geringfügig verkleinert wurden: das Vorranggebiet Weitfeld in Breitenbrunn (im Landkreis Unterallgäu) und das Vorranggebiet Michelseck in Holzheim (Kreis Neu-Ulm). Die Gesamtfläche, die nun als Windvorranggebiete ausgewiesen ist, beläuft sich auf 12.486 Hektar – das sind immerhin 2,28 Prozent der gesamten Regionsfläche. Dabei macht der baden-württembergische Teil mit 2,71 Prozent (7.826 Hektar) und der bayerische Teil mit 1,81 Prozent (4.660 Hektar) einen respektablen Eindruck.

Vorranggebiete unter der Lupe

Im ersten öffentlichen Beteiligungsverfahren wurden zudem mehrere Vorranggebiete im Landkreis Günzburg gestrichen oder verkleinert. So sind unter anderem Gebiete wie Aichen Buchgeren, Gessertshauser Wald und auch einige Flächen nahe der Wallfahrtskirche Maria Vesperbild betroffen. Man fragt sich, ob die Anwohner mit dieser Entscheidung einverstanden sind oder ob es Diskussionen geben wird. Es bleibt spannend!

Die Vorgaben des Bundes sind klar: Bis Ende 2032 müssen mindestens 1,8 Prozent der Landesflächen als Vorranggebiete für Windenergie ausgewiesen werden. Die bayerische Landesregierung hat sogar ein Flächenziel von mindestens 1,1 Prozent der Regionsfläche bis Ende 2027 festgelegt. Und das Flächenziel von 1,8 Prozent für den bayerischen Teil der Region Donau-Iller wurde nun erreicht. Das ist doch ein Schritt in die richtige Richtung, oder?

Der Weg zur Genehmigung

Die Verbandsverwaltung wird die erforderlichen Unterlagen nun an die obersten Landesplanungsbehörden und die zuständigen Ministerien in Stuttgart und München einreichen. Nach einem voraussichtlichen Genehmigungszeitraum von drei Monaten erhält die Teilfortschreibung Windenergie Rechtskraft und ersetzt die Planung von 2015. Ein bisschen wie eine frische Brise, die neue Energie in die alte Planung bringt.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Die Entwicklungen rund um die Windenergie in der Region sind nicht nur für die Umwelt von Bedeutung, sondern auch für die Bürger, die auf nachhaltige und zukunftsorientierte Energiegewinnung setzen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die neuen Regelungen auf die lokale Landschaft und die Lebensqualität auswirken werden. Wir sind gespannt, was die nächsten Monate bringen – bleiben Sie dran!

Mehr Informationen finden Sie hier.

Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?

Eine starke Website muss nicht nur gut aussehen und schnell sein, sondern auch von Suchmaschinen optimal verstanden werden. Genau das haben wir mit der VeloCore-Umsetzung durch Daniel Wom erreicht: technisch sauber, semantisch stark und für Google & Co. hervorragend aufbereitet.