Heute ist der 6.07.2026 und wir blicken nach Miesbach, wo die lokale Kreisverkehrswacht in einer kritischen Situation steckt. Der Verein, der für die Verkehrserziehung an Grundschulen im Landkreis zuständig ist, hat aktuell mit einem massiven Rückgang an Vorstandsmitgliedern zu kämpfen. Der gesamte Vorstand hat seinen Rücktritt erklärt, während nur Gisela Böhm als Schatzmeisterin weiterhin im Amt bleibt. Das wirft die Frage auf: Ist die Kreisverkehrswacht am Ende?

Um den Verein aufrechtzuerhalten, benötigt man dringend vier bis sechs neue Mitglieder. Diese sind nicht nur für die Arbeit im Vorstand wichtig, sondern auch für die Aufrechterhaltung der Verkehrserziehung, die in Zusammenarbeit mit der Polizei durchgeführt wird. Ein wichtiges Thema hierbei ist die Sensibilisierung für den sogenannten „Toten Winkel“ bei Lkw, ein Aspekt, der vor allem für die Sicherheit der Radfahrer von Bedeutung ist.

Ein Verein mit wichtigen Aufgaben

Die Kreisverkehrswacht kümmert sich zudem um die Instandhaltung des Radlfuhrparks an drei Verkehrsübungsplätzen, was für die Ausbildung junger Verkehrsteilnehmer von großer Bedeutung ist. Dabei sind die Aufgaben des Vereins vor allem administrativ und erfordern etwa zwei Stunden alle 14 Tage. Ein Geschäftsführer-Posten ist seit längerem unbesetzt, was die Situation zusätzlich kompliziert. Ideal wäre es, wenn dieser Posten vom Landratsamt besetzt werden könnte – doch bislang bleibt dieser Wunsch unerfüllt.

Eine wichtige Versammlung der Kreisverkehrswacht findet am 14. Juli in der Gaststätte Zum Griechen in Hausham statt. Hier können sich Interessierte bis zur Versammlung per E-Mail bei Gerhard Brandl melden. Es bleibt abzuwarten, ob die Versammlung neue Mitstreiter anziehen kann, um die wichtige Arbeit des Vereins fortzusetzen.

Die Bedeutung der Verkehrserziehung

Die Verkehrserziehung spielt eine zentrale Rolle, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die sich gerade jetzt in den Sommerferien oft auf Fahrrädern bewegen. Die Sicherheit im Straßenverkehr kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ein Rückgang der Kreisverkehrswacht würde nicht nur die Arbeit der Verkehrserziehung gefährden, sondern auch die Sicherheit der jungen Radfahrer. Es wäre bedauerlich, wenn ein so wichtiges Engagement in der Region verloren ginge.

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Die Situation verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass sich die Gemeinschaft engagiert, um die Verkehrserziehung in Miesbach aufrechtzuerhalten. Das ist eine Aufgabe, die uns alle betrifft. Wenn sich niemand meldet, könnte die Kreisverkehrswacht tatsächlich auf der Kippe stehen. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein.

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