Mühldorf am Inn ehrt acht Bürger für langjähriges ehrenamtliches Engagement
Heute ist der 15.06.2026, und in Mühldorf am Inn stand ein ganz besonderer Anlass auf der Agenda. Die Stadt ehrte gleich acht Bürger, die sich über viele Jahre hinweg ehrenamtlich engagiert haben. Ein schöner Grund, um im Restaurant Wintergarten zusammenzukommen und den unermüdlichen Einsatz dieser Menschen zu würdigen. Bürgermeisterin Claudia Hungerhuber ließ es sich nicht nehmen, die Geehrten und weitere Gäste, darunter Ehrenbürger und Mitglieder der Stadtspitze, herzlich zu begrüßen. Es war ein feierlicher Rahmen, in dem die Verdienste der Ausgezeichneten im Mittelpunkt standen.
Die Auszeichnungen wurden für den unermüdlichen Einsatz für das Gemeinwohl verliehen, und jeder Einzelne konnte auf eine beeindruckende Karriere im Ehrenamt zurückblicken. Besonders bemerkenswert ist, dass zwei der Geehrten, Josef Bernhart und Rudolf Pichlmaier, zum zweiten Mal eine Urkunde und Ehrennadel erhielten, was zeigt, wie wertvoll ihre Beiträge für die Gemeinschaft sind.
Ein Blick auf die Geehrten
Josef Bernhart hat sich über 30 Jahre als Vorsitzender der Blaskapelle Altmühldorf engagiert und war stets ein wichtiger Ansprechpartner in der Jugendarbeit. Helmut Lohr, der 18 Jahre lang erster Vorstand des Wilderer Vereins Mößling war, hat sich dem Brauchtum und der Pflege von Feldkreuzen gewidmet. Seine Leidenschaft für die Traditionen der Region ist bewundernswert. Auch Silvia Zehentmaier, als Schatzmeisterin und Leiterin der Damenabteilung bei den Schützen Mößling, hat ihre Spuren hinterlassen, indem sie die Schützenvereine tatkräftig unterstützt hat.
Rudolf Pichlmaier, ein langjähriges Mitglied der Königlich privilegierten Feuerschützengesellschaft, hat sich nicht nur für die Vereinschronik engagiert, sondern auch die Gemeinschaft durch seine Arbeit gefördert. Der älteste Geehrte, Franz Kaltenecker, 86 Jahre alt, wurde für sein aktives Engagement in der Naturfreunde-Gruppe ausgezeichnet. Er zeigt, dass man auch im Alter noch viel bewegen kann! Gerd Sommerkorn, ein langjähriges Mitglied des BRK-Kreisverbands, war maßgeblich am Aufbau der Rettungswache beteiligt, während Veronika Mück 18 Jahre im Kreisjugendring aktiv war und 12 Jahre lang den Vorsitz führte – einfach beeindruckend, wie sie sich für Kinder und Jugendliche eingesetzt hat. Maria Fottner, die 15 Jahre als Ausbilderin bei den Maltesern tätig war, wird sowohl von Eltern als auch von Kindern geschätzt. Jeder von ihnen erhielt eine Ehrennadel, eine Urkunde und eine Flasche Wein – eine kleine Geste des Dankes für ihren großen Einsatz.
Feierliche Atmosphäre und Gemeinschaftsgefühl
Die Feierstunde war nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für alle, die sich in Mühldorf und Umgebung engagieren. Es war spürbar, wie die Gemeinschaft zusammenkam und einander unterstützte, um diese besonderen Momente zu feiern. Die Laudatoren ließen die Verdienste der Geehrten lebendig werden und schafften damit eine ganz besondere Atmosphäre. Man konnte förmlich die Begeisterung und Dankbarkeit im Raum spüren, als die Geschichten erzählt wurden. Solche Veranstaltungen zeigen, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für das soziale Gefüge einer Stadt ist.
Insgesamt verdeutlicht diese Ehrung, dass es die kleinen Dinge sind, die das Leben in einer Gemeinschaft ausmachen. Ehrenamtliche sind oft die stillen Helden, die im Hintergrund arbeiten und dafür sorgen, dass das Miteinander funktioniert. In Zeiten, wo das Ehrenamt immer mehr gefordert wird, ist es umso wichtiger, solche Menschen zu würdigen und ihre Beiträge sichtbar zu machen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Feierstunde nicht nur ein einmaliges Ereignis bleibt, sondern auch andere dazu inspiriert, sich für das Gemeinwohl zu engagieren.
Für weitere Informationen über die Ehrung und die Geehrten kann der Artikel auf Innsalzach24 nachgelesen werden.
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